Schreibtisch leer. So einfach gehts.

Schreibtisch leer. So einfach gehts.

Schau‘ Dich mal um, ist Dein Schreibtisch leer? Wahrscheinlich nicht, sonst hättest Du diesen Artikel nicht angeklickt!

Während der Arbeit füllt sich der Schreibtisch zunehmend mit Papier, unbearbeiteter Post, gelben Zetteln, Stiften und anderem Kleinkram. Leider stört mich das sehr bei der Konzentration auf mein aktuelles Thema. Alles, was herumliegt, hat das Potenzial abzulenken.
Also räum‘ jetzt auf und schaffe Dir den Arbeitsplatz, der Dich unterstützt, produktiv zu sein.
Der leere Schreibtisch ist wichtig für den Erfolg Deiner Arbeit.

So wird Dein Schreibtisch leer – in 6 Schritten.

Alles vom Schreibtisch entfernen, was nicht gebraucht wird, so dass nur der Computer, Mouse und Tastatur zu sehen sind.
Alle Dinge, wie Stifte, Tacker und Post-its® finden für den schnellen Zugriff in der obersten Schublade platz.
Projektakten, an denen zur Zeit gearbeitet wird, liegen in der zweiten Schublade. Nur die Akte, die im Moment bearbeitet wird, kann auf den Tisch gelegt werden. Nach Fertigstellung wird die Akte wieder an ihren Archiv-Platz zurück gestellt.
Alle Papiere, die sich ansammeln, werden gesichtet, dann eingeordnet oder sofort weggeworfen.
Notizen und Ideen werden nicht auf Zettel geschrieben, sondern in ein Notizbuch.
Damit der Arbeitsplatz jeden Tag so aussieht, wird immer alles sofort wieder an seinen Platz zurückgelegt.
Randnotiz: Punkt 3 fällt bei mir weg, da ich nahezu papierlos arbeite.

Wenn Du diese Punkte beherzigst, bleibt Dein Schreibtisch leer. Für immer.

Lektüre für den leeren Schreibtisch

Für die weitere Vertiefung des Themas empfehle ich die folgende Lektüre. Marie Kondo beispielsweise beschäftigt sich schon seit Ihrer Kindheit mit dem Aufräumen und Reduzieren. Ihre erprobten Methoden – und die der anderen Autoren – haben mich motiviert, diesem Weg zu gehen.

Blogs

www.minimalismus-leben.de
www.schlichtheit.com
www.becomingminimalist.com

Bücher

Für immer aufgeräumt. Zwanzig Prozent mehr Effizienz im Büro* von Jürgen Kurz

Für immer aufgeräumt – auch digital: So meistern Sie E-Mail-Flut und Datenchaos* von Jürgen Kurz

„Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags*“ von Karen Kingsten

„Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert*“ von Marie Kondo

„The Joy of Less, A Minimalist Living Guide: How to Declutter, Organize, and Simplify Your Life*“ von Francine Jay

Natürlich empfehle ich die Bücher umweltschonend und minimalistisch als eBooks zu lesen.

Wie sieht Deine Arbeitsumgebung aus? Magst Du das kreative Chaos oder eher den leeren Schreibtisch? Räumst Du jeden Abend Deinen Tisch auf oder nur, wenn Du nichts mehr findest? Ich bin gespannt auf Deine kleine Geschichte hier in den Kommentaren.

*Dieser Artikel enthält Empfehlungslinks

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Bullet Journal – sehr viel mehr als ein simples Notizbuch!

Bullet Journal – sehr viel mehr als ein simples Notizbuch!

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch, in dem du alles, was du zu tun hast und was du vor hast und was dich beschäftigt einschreibst. Das Bullet Journal wird zu deinem Begleiter. Und nein, kein digitales Gadget kann da mithalten.

Zum ersten Mal ist mir das Bullet Journal im Herbst 2015 in einem Blog Post aufgefallen. Die Idee, wirklich alle Informationen, die mich und mein Leben betreffen aufzuschreiben und so einen Überblick und die vielen Ideen, Aufgaben und Ziele aus dem Kopf zu bekommen, faszinierte mich – sozusagen mein Gehirn zwischen zwei Buchdeckeln! Auch die Idee, wieder von Hand zu schreiben fand ich gut. Meine Handschrift ist über die Jahre und das viele Getippe auf der Tastatur etwas ungelenk geworden.

Aber da ich auf dem Reduktionsweg und eine Freundin der digitalen Lösungen bin und nicht noch mehr Dinge besitzen will und ausserdem jede Menge Apps habe, die mir das Leben erleichtern, habe ich den Gedanken ein Bullet Journal zu beginnen, wieder verworfen.

Aber der fehlende Überblick über alles, was ich in die diversen Apps eingetragen habe, fehlt mir. Deshalb erschien mir Anfang 2016 die Idee, ein Bullet Journal anzulegen, doch einen Versuch wert.

Bei Amazon.de habe ich mir dann das Bullet Journal von Leuchtturm 1917 bestellt und alle Aufgaben, Ideen und Ziele aus meinen Apps in das Buch übertragen. Allein das Schreiben meiner ganzen Ideen befeuerte wieder mein Gehirn.

Du brauchst ein Bullet Journal!

Fliegende Zettel ade!
Alle Ideen, Sammlungen, Aufgaben und Ziele in einem Buch zum täglichen Durchblättern hilft Dir, auf dem Weg zu bleiben, Dich jeden Tag wieder zu fragen „Habe ich heute meine Ziele verfolgt?“. Plane den morgigen Tag am Vorabend mit Deinen Zielen vor Augen. Das klingt doch verdammt gut.

Zur Einstimmung gibt es wunderbare Videos von Kara aka bohoberry auf Youbube. Sie erklärt sehr schön, wie sie sich mit Hilfe ihres Bullet Journals organisiert – leider auf Englisch.

Inspiriert von ihrer sehr graphischen Art, ihr Bullet Journal einzurichten, habe ich überlegt, wie meines wohl aussehen müsste. Keine gemalten Schriften und eher unbunt, dachte ich mir und zeichnete die ersten Layouts – einfach um zu schauen, wie ich meine Infos zusammentragen möchte.

Ich stelle Dir ein paar meiner Bullet Journal Layouts vor. Der Zauber liegt in der individuellen Anpassung, jedoch gibt es paar Layouts, die so oder so ähnlich bei Instagram und Youtube immer wieder auftauchen.

Damit Du im Bullet Journal auch alles wieder findest, bedarf es ein wenig struktureller Vorarbeit. Als erstes hatte ich mir überlegt, was ich alles aufschreiben und dokumentieren möchte.

Das sind meine Themen in meinem BuJo

  • Jahresübersicht (Future Log I + II)
  • Ziele 2016 – Übersicht
  • Ziel 1 bis 10 auf je einer Seite mit Aufgaben, die zum Ziel führen
  • Liste meiner gebuchten Online-Kurse
  • Liste der Bücher, die ich Lesen möchte
  • Liste über meine Ideen für eBooks und eKurse
  • Liste über Einkommensströme
  • Liste über meine Websites

Monatlich wiederkehrende Themen

  • Monatsübersicht März
  • Habits März
  • Ausgaben privat
  • Ausgaben Business
  • Einnahmen Business
  • Food Log
  • Trading Log –> habe entschieden, dafür künftig ein eigenes BuJo zu benutzen.
  • ToDo-Liste – all in one –> mit Farbkodierung

Bullet Journal: Jahresübersicht

Die Jahresübersicht ist über zwei Doppelseiten verteilt. Hier werden Ziele, Vorhaben und Events für das laufende Jahr eingetragen.

Bullet Journal: Monatübersicht

In die Monatsübersicht trägst du alle Events und Termine für den kommenden Monat ein. So behältst du den Überblick und lebst nicht nur von Tag zu Tag. Das ist besonders wichtig, wenn Du Deine Ziele ernsthaft verfolgst und erreichen willst.

Bullet Journal: Projektüberblick

In die Projektliste schreibst Du Deine Projekte oder Aufträge mit den wichtigsten Eckdaten ein.

Auch diese Übersicht soll dafür sorgen, dass Du Deine Themen im Blick hast und zeitgemäß erledigen kannst. Stress und Termin-Druck gehört damit der Vergangenheit an. Du siehst einfach auf einen Blick, ob Du für diesem Monat ausgebucht bist oder ob „noch was geht“.

Der geplante Tag

Den meisten BuJo-Fans geht es darum, ihren Tag im BuJo zu planen. Sie schreiben Datum, Tag und manchmal auch das Wetter auf. Dann werden Termine aus der Monatsübersicht in den Tag übertragen und fällige ToDos – die drei wichtigsten Aufgaben werden gesondert gekennzeichnet.

Während viele Bullet Journal Anhänger das Notizbuch von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche vordatieren, bereite ich Seiten für mindestens das kommende Quartal so vor, dass das Bullet Journal für mich auch als Kalender funktioniert.

Meine Tagesplanung mache ich oft weit im Voraus, wochenweise und monatsweise oder sogar quartalsweise – je nachdem, welche Ziele ich verfolge.

Im Kalender habe ich mit einigen Layouts experimentiert und werde nun im ersten Quartal 2018 für jeden Tag eine ganze Seite nutzen – für Zeitplanung, regelmäßigen Aufgaben, Aufgaben und Notizen.

Ein Planner, der sich meinen Bedürfnissen anpasst

Da ich immer unzufrieden war mit den Kalendern und Plannern, die es zu kaufen gibt, suche ich seit Jahren nach der Planungsmethode, die zu mir passt und die sich meinen Bedürfnissen anpasst und nicht umgekehrt.

Letztlich habe ich sehr viel ausprobiert, Erfahrungen und Erkenntnisse über die Selbstorganisation als Freelancer gesammelt.
Daraus habe ich den FREELANCE PLANNER entwickelt – ein individuelles Planungs- und Organisationssystem speziell für die Bedürfnisse von Freiberuflern.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, das System zu probieren, dann lade Dir hier die Quick-Start-Anleitung herunter, mit deren Unterstützung Du noch heute anfangen kannst, Dich auf Erfolg zu programmieren.

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Inspiration

www.bulletjournal.com
www.bohoberry.com

Bullet Journal statt Apps

Suchst Du auch nach einer Alternative zu den vielen Apps auf Deinem Smartphone? Verlierst Du auch den Überblick über Deine ToDos und Themen? Vielleicht ist das ein Notiz die Lösung?! Was meinst Du?

Du arbeitest schon mit einem Notizbuch? Dann erzähle hier gern von Deinen Erfahrungen und Gedanken zum Bullet Journal. Wie hat Dein BuJo Dein Leben verändert?

Ich freue mich über Deinen Kommentar,

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