Keine Lust zu arbeiten – Was Du trotzdem tun kannst.

Keine Lust zu arbeiten – Was Du trotzdem tun kannst.

Auch wenn Du liebst, was Du tust – und das solltest Du als Freiberufler unbedingt – gibt es Tage … naja, die man aus dem Kalender streichen könnte. Du hast heute keine Lust zu gar nichts und schon gar keine Lust zu arbeiten. Aber so ein Tag muss trotzdem nicht völlig sinnlos verstreichen. Ich zeige Dir heute, was Du alles machen kannst, wenn Du keine Lust hast zu arbeiten.

Du hast keine Lust zu arbeiten?

Die folgenden Dinge kannst Du trotzdem tun. 

1 | Räume Dein Mail-Programm auf. Erstelle Regeln, zum Beispiel so dass bestimmte E-Mails wie Newsletter automatisch ins Archiv oder einen anderen speziellen Ordner verschoben werden und gar nicht erst im Posteingang landen.

2 | Räume auf Deinen Computer auf. Im Download-Ordner sind Dokumente drin, an die Du Dich gar nicht mehr erinnern kannst? Gut, weg damit. Gehe durch Deine Projekt-Ordner und lösche überflüssige oder veraltete Versionen Deiner Dokumente. Und wie sieht es mit Screenshots aus? Sammelst Du sie auch? Hier kannst du aber bestimmt auch den einen oder anderen löschen.

3 | Beim Aufräumen oder beim auf-der-Couch-liegen kannst Du Dir Fach- und Business-relevante Hörbücher oder Podcasts anhören.

Das 4-Stunden-Startup von Felix Plötz
Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferris
Die 7 Wege zur Effizienz von Stephen R. Covey
Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie
Eat that Frog von Brian Tracy

4 | Schau‘ Dir Deine Social-Media-Profile an, aktualisiere sie und lösche Inhalte, die nicht mehr zu Dir passen. Sortiere deine Pinterest-Boards.

5 | Überlege und plane neue Social-Media-Posts um auch wieder mehr auf Dich und Dein Business aufmerksam zu machen.

6 | Räum‘ Deinen Schreibtisch auf. Das geht ganz schnell und vielleicht mach der leere Schreibtisch dann Lust zu arbeiten.
Lies‘ dazu Schreibtisch leer. So einfach gehts. Putze auch den Bildschirm, Tastatur und Mouse.

7 | Schau‘ Dir Deinen Finanzen an, verschaffe Dir einen Überblick. Erledige noch offene Zahlungen und kategorisiere Deine Ausgaben. Bezahlst Du Services, die Du gar nicht nutzt? Dann kündige sie.

8 | Lösche Apps von Deinem Smartphone und Tablet, die nur nicht benutzt.

9 | Lösche und sortiere Fotos auf Deinem Smartphone.

10 | Übertrage alle Zettel, die herumliegen in eine Notiz- oder ToDo-App. Oder noch viel besser, schreibe alles in ein Bullet Journal.

11 | Überlege Dir neue Inhalte für Deine Website und schreibe neue Blog Post Ideen auf.

12 | Mach‘ Fotos von Deinem Office, von Deinem Schreibtisch und Deinem Equipment. Baue Dir so Deinen eigene Bilder-Datenbank für Deine Website und Deine Blog Posts auf.

13 | Lies‘ ein Business-relevantes Buch.

Mach‘ es einfach! von Ilja Grzeskowitz
Reicher als die XXXXXX von Alex Fischer

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

14 | Wenn Du keine Lust hast zu Arbeiten, wechsle den Ort. Geh‘ in ein Café oder in die Bibliothek – vielleicht arbeitest Du heute dort.

15 | Das ist der beste Tipp! Geh‘ Shoppen! Ja, kauf‘ Dir neue Stifte, Papier, Post its® oder ein neues Notizbuch.

16 | Surf‘ im Netz. Such‘ nach Informationen zu Deinem Projekt oder nach Inspiration. Sammle alles in Pocket oder Pinterest.

17 | Und wenn Du auf all‘ das auch keine Lust hast, dann leg Dich einfach wieder hin.

 

Was machst Du, wenn Du keine Lust zu Arbeiten hast?

Ich freu mich auf Deinen Kommentar, 

Liebe Grüße, 

Schreibtisch leer. So einfach gehts.

Schreibtisch leer. So einfach gehts.

Schau‘ Dich mal um, ist Dein Schreibtisch leer? Wahrscheinlich nicht, sonst hättest Du diesen Artikel nicht angeklickt!

Während der Arbeit füllt sich der Schreibtisch zunehmend mit Papier, unbearbeiteter Post, gelben Zetteln, Stiften und anderem Kleinkram. Leider stört mich das sehr bei der Konzentration auf mein aktuelles Thema. Alles, was herumliegt, hat das Potenzial abzulenken.
Also räum‘ jetzt auf und schaffe Dir den Arbeitsplatz, der Dich unterstützt, produktiv zu sein.
Der leere Schreibtisch ist wichtig für den Erfolg Deiner Arbeit.

So wird Dein Schreibtisch leer – in 6 Schritten.

Alles vom Schreibtisch entfernen, was nicht gebraucht wird, so dass nur der Computer, Mouse und Tastatur zu sehen sind.
Alle Dinge, wie Stifte, Tacker und Post-its® finden für den schnellen Zugriff in der obersten Schublade platz.
Projektakten, an denen zur Zeit gearbeitet wird, liegen in der zweiten Schublade. Nur die Akte, die im Moment bearbeitet wird, kann auf den Tisch gelegt werden. Nach Fertigstellung wird die Akte wieder an ihren Archiv-Platz zurück gestellt.
Alle Papiere, die sich ansammeln, werden gesichtet, dann eingeordnet oder sofort weggeworfen.
Notizen und Ideen werden nicht auf Zettel geschrieben, sondern in ein Notizbuch.
Damit der Arbeitsplatz jeden Tag so aussieht, wird immer alles sofort wieder an seinen Platz zurückgelegt.
Randnotiz: Punkt 3 fällt bei mir weg, da ich nahezu papierlos arbeite.

Wenn Du diese Punkte beherzigst, bleibt Dein Schreibtisch leer. Für immer.

Lektüre für den leeren Schreibtisch

Für die weitere Vertiefung des Themas empfehle ich die folgende Lektüre. Marie Kondo beispielsweise beschäftigt sich schon seit Ihrer Kindheit mit dem Aufräumen und Reduzieren. Ihre erprobten Methoden – und die der anderen Autoren – haben mich motiviert, diesem Weg zu gehen.

Blogs

www.minimalismus-leben.de
www.schlichtheit.com
www.becomingminimalist.com

Bücher

Für immer aufgeräumt. Zwanzig Prozent mehr Effizienz im Büro* von Jürgen Kurz

Für immer aufgeräumt – auch digital: So meistern Sie E-Mail-Flut und Datenchaos* von Jürgen Kurz

„Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags*“ von Karen Kingsten

„Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert*“ von Marie Kondo

„The Joy of Less, A Minimalist Living Guide: How to Declutter, Organize, and Simplify Your Life*“ von Francine Jay

Natürlich empfehle ich die Bücher umweltschonend und minimalistisch als eBooks zu lesen.

Wie sieht Deine Arbeitsumgebung aus? Magst Du das kreative Chaos oder eher den leeren Schreibtisch? Räumst Du jeden Abend Deinen Tisch auf oder nur, wenn Du nichts mehr findest? Ich bin gespannt auf Deine kleine Geschichte hier in den Kommentaren.

*Dieser Artikel enthält Empfehlungslinks

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

So startest Du in einen erfolgreichen Tag

So startest Du in einen erfolgreichen Tag

Beginnt ein Tag ohne Plan, Ziel und gute Laune kannst Du eigentlich auch im Bett bleiben. Denn es wird heute sowieso nichts werden. Ab und zu ist das sicher ok, aber wenn Du etwas vor hast, eine Vision von Deinem Leben hast, wird es Zeit den Tag erfolgreich zu starten.

Also, los gehts!

1 | Steh auf

Nach mindestens 7 Stunden Schlaf – ich brauche unbedingt 8 – stehst Du frisch und schwungvoll auf. Ausreichend Schlaf ist so wichtig wie Essen und Wasser trinken.
Viele von uns machen die Nacht zum Tag. Wir arbeiten entweder ewig – und wir wissen, es wird nicht besser je später es wird. Oder wir schauen Netflix oder TV – meistens sinnlos, weil wir morgens schon nicht mehr wissen, was wir abends noch unbedingt schauen mussten. Nach einer zu kurzen Nacht wachst du zerknautscht, vielleicht sogar übellaunig auf und pumpst den ganzen Tag Koffein durch deinen Körper um nicht im Stehen einzuschlafen.
Überlege, wann Du ins Bett gehen musst, damit Du auf 8 Stunden Schlaf kommst. Für mich heisst das 22 Uhr Licht aus.

2 | Plane Deinen Tag

Besonders gut schläft es sich, wenn Du Deinen Tag schon am Abend vorher planst. Schaue Dir in deinem Kalender die Termine und ToDos an. Überlege, welche die 3 wichtigsten Aufgaben des kommenden Tages sind und plane entsprechend Zeit dafür ein.

3 | Lesen

Statt sich morgens aus dem Radio – oder noch schlimmer aus dem TV – mit den schlechten Nachrichten aus der ganzen Welt bombardieren zu lassen, lies ein inspirierendes oder motivierendes Buch. So behältst Du Deine positive Stimmung, tankst Energie für die großen Aufgaben des Tages.

Meine Buch-Auswahl
„Mach es einfach“ von Ilja Grzeskowitz
„Flight Plan“ von Brain Tracy
„Keine Ausreden“ von Brain Tracy
„Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferris

4 | Programmiere Dich

Einstellung ist alles. Schreibe Dir motivierende Sätze auf, mit denen Du Dich jeden Tag selbst anfeuern kannst. Formuliere Deine Ziele so, als wenn Du sie schon erreicht hättest. Schließe Deine Augen und spüre sie mit allen Sinnen. So genannte Suggestionen wirken im Unterbewusstsein und haben die Kraft Dich und Deine Haltung zu beeinflussen. Sprich Deine Suggestion jeden Tag und wirst es merken.

5 | Sag Danke

Viel, was so den ganzen Tag geschieht, gilt als selbstverständlich. Wir huschen aneinander vorbei und bemerken oft gar nicht, was andere liebe Menschen um uns herum für uns tun. Lenke Deine Aufmerksamkeit auch auf die kleinen Dinge und sage Danke – per E-Mail oder mit einem Lächeln.

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

6 | Beweg’ Dich

Ja, wir sitzen den ganzen Tag vor dem Laptop und machen all unsere wichtigen Dinge. Aber vor die Tür gehen wir nur, wenn der Kühlschrank leer oder der Mülleimer voll ist.
Wie wärs mit einem kleinen Spaziergang? Mittags in der Sonne durch den Park? Vogelgezwitscher, Blumen, Kinderwagen und Omis, die die Vögel füttern. Der Wind pustet Dir wieder frische Lust ins Hirn und so kannst viel besser in den Nachmittag starten.

Für etwas mehr Action beweg doch Dein Hinterteil mal wieder ins Gym – oder wie wir früher sagten – ins Fitness-Studio. Das erste und das zweite Mal ist hart und dann wird es zur Gewohnheit und ist ein wirklich wichtiger Ausgleich zur angestrengten Sitzhaltung vor dem Laptop.

7 | Dusch’ kalt

Ja kalt. Muss ja nicht gleich der ganze Body sein, der Morgens schockgefrostet wird. Fang’ mit Armen und Beinen an und steigere Dich langsam. Danach bist Du garantiert nicht mehr müde, sondern knallwach! Und Dein Kreislauf ist augenblicklich auf Betriebstemperatur.

8 | Benutze positive Worte

Unsere Sprache ist negativ geprägt. Es werden verneinende Worte wie zum Beispiel „kein“, „nicht“ oder „nie“ verwendet. Wie bei „das sieht nicht schlecht aus“ zum Beispiel. Stattdessen sagst Du „das sieht gut aus“. Oder statt „vergiss’ nicht heute Abend anzurufen“ sagst Du nun „denk‘ daran heute Abend anzurufen“. Eigentlich recht simpel mit einer großen Auswirkung auf Deine Stimmung und Haltung – auch für Deinen Gesprächspartner.
Für mich ist das Glas immer mindestens halb voll und deshalb vermeide ich es meine Formulierungen negativ zu prägen, immer gelingt mir das auch nicht. Aber auch diese kleine Änderung ist eine Botschaft an Dein Unterbewusstsein, Dich und Dein Umfeld positiv zu sehen.

Was machst Du, um in einen erfolgreichen Tag zu starten?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Karen

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Weiter im Blog

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt - insbesondere als Anfänger - schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder...

Ich will nicht mehr

Keine Angst, „Ich will nicht mehr“ ist kein Abschiedsbrief. Kein Ende, sondern – zumindest für mich – ein neuer Anfang. In den letzten Wochen und Monaten habe ich über Produktivität und das Erreichen von Zielen geschrieben. Heute möchte einmal etwas persönlicher …

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...