Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich so etwas für mich übernehmen muss. 

Erst als ich vor über 13 Jahren Mutter von Zwillingen wurde, ging es nicht mehr ohne Routinen. Recht schnell merkte ich, dass ich das neue Abenteuer nur „wuppen“ konnte, wenn ich vorausdenke und Routinen entwickle. Ich war damals so gut organisiert, dass ich trotz der Babys arbeiten konnte und noch ein Haus gebaut hab! Wahnsinn!!!

Jetzt nach Jahren der intensiven Forschung nach den Ursachen von Erfolg und wie man Ziele setzt und erreicht, habe ich auch für mich und mein Business Routinen entwickelt.

In den letzten Wochen und Monaten hatte ich ja ein paar Artikel rund um das Thema Ziele geschrieben:

„Den Tag planen. – Aber richtig!“

„5 Gründe warum Du ein Ziel brauchst“

„So setzt Du die richtigen Prioritäten“

„Endlich Ziele erreichen“

In einschlägigen Büchern – wir z.B. in The Miracle Morning* und Artikeln wird immer wieder empfohlen, Habits zu entwickeln – Gewohnheiten – Dinge, die wir regelmäßig tun. Ok, wenn wir Dinge regelmäßig tun, fallen sie uns irgendwann leichter, wir bekommen Routine und vielleicht sogar das Bedürfnis sie zu tun, weil es uns sonst fehlen.

Aber was genau haben Habits mit den Erreichen von Zielen zu tun?

Ziele sind Visionen für die Zukunft. Sie weisen uns den Weg. Um sie zu erreichen, müssen wir aber täglich oder zumindest regelmäßig etwas dafür tun. Und an dieser Stelle kommen die Habits ins Spiel.

Die Frage ist: Was musst Du täglich oder regelmäßig tun, um Dein Ziel zu erreichen?

Wenn Du zum Beispiel Abnehmen willst, musst Du regelmäßig Sport treiben und Dich gesund ernähren.

Wenn Du ein Buch schreiben willst, musst Du täglich daran schreiben.

Wenn Du einen Marathon laufen willst, musst Du regelmäßig trainieren.

Und wenn Du in Deinem Business erfolgreich sein willst, gibt es auch dafür ein paar Habits, die Dir dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Habits für Deinen Business-Erfolg

Hier eine kurze Liste von Beispiel-Habits, die Du übernehmen oder je nach Ziel auch erweitern und verändern kannst. Einzige Bedingung: Tue sie regelmäßig.

  • Früh aufstehen
  • Täglich Lesen
  • Regelmäßig Sport
  • Meditieren
  • Affirmationen sprechen
  • Kontinuierlich Lernen
  • Verantwortung tragen
  • Dankbar sein

Diese kleinen regelmäßigen Angewohnheiten bringen Dich Deinem Ziel näher. Jeden Tag ein kleines bisschen mehr und genau das ist doch das Wichtigste, wenn Du Dir ein Ziel gesetzt hast – Du willst ihm immer näher kommen. Habits halten Dich auf Kurs, helfen Dir fokussiert zu bleiben.

Habits und der Schweinehund

Immer wieder die gleichen Dinge tun? Das ist doch langweilig.
Verstehe, ging mir auch so. Ich musste jeden Tag neue Kämpfe mit meinem inneren Schweinehund ausfechten und ich bin nicht immer als Sieger aus dem Ring gestiegen, leider nicht.

Mir persönlich müssen die Dinge Spaß machen, die ich tue – auch wenn sie notwendig sind, will ich wenigstens ein bisschen Vergnügen dabei haben. Also hab ich eine Challenge entwickelt. Auf meiner täglichen Habit-Liste stehen insgesamt 13 Punkte und ich will es schaffen, täglich so viele wie möglich abzuhaken. Ich brauche den Wettbewerb. Dabei habe ich Spaß und ich werde täglich besser. Und wenn einmal die Motivation etwas durchhängt, dann stelle ich mir vor, wie ich mich fühle, es geschafft zu haben – bin also gedanklich meinem Ziel schon viel näher …

Was machen die anders? 23 Habits von erfolgreichen Leuten.

  1. Sie übernehmen die volle Verantwortung für ihr Leben.
  2. Sie priorisieren ihre Aufgaben und erledigen die Wichtigsten zuerst.
  3. Sie entwickeln eine eigenen Morgen-Routine.
  4. Sie meditieren täglich und sind achtsam.
  5. Ihnen ist ihre Gesundheit und sportliche Betätigung wichtig.
  6. Sie lesen und lernen kontinuierlich.
  7. Sie haben Disziplin & Selbstkontrolle.
  8. Sie sorgen für Konsistenz.
  9. Sie machen, was sie sagen. Keine Ausreden – Nur Ergebnisse.
  10. Sie haben Ausdauer und Durchhaltevermögen.
  11. Sie haben keine Angst, Fehler zu machen.
  12. Sie verbessern sich täglich.
  13. Sie sind selbstbewußt, sich selbst bewußt.
  14. Sie sind dankbar.
  15. Sie haben Unterstützung.
  16. Sie umgeben sich mit Gleichgesinnten.
  17. Sie sind zielorientiert.
  18. Sie übernehmen die Initiative.
  19. Sie haben ihre Gefühle im Griff.
  20. Sie haben eine klare Kommunikation.
  21. Sie sind gute Zuhörer.
  22. Sie gönnen sich Zeit allein.
  23. Sie lieben die Reise mehr als das Ergebnis.

Fang‘ klein an. Deine 3 neuen Habits.

Du brauchst für den Anfang keine 13 oder 23 Punkte auf der Deiner Habit-Liste. Du würdest aufgeben oder nicht mal anfangen.

Also – hier kommt mein Vorschlag: Suche Dir – passend zu Deinem Ziel – 3 Habits, die Du täglich umsetzen willst. Entscheide Dich, diese 3 Dinge für die nächsten 30 Tage jeden Tag zu tun – egal was kommt.

Ich habe für Dich einen Challenge-Plan vorbereitet. Du trägst oben Deine 3 Habits ein und machst jeden Tag Kreuze, wenn Du sie erledigt hast. Ganz easy.

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Randnotiz: Das Worksheet gehört zu einer Reihe von Vorlagen, die ich für den Freelance Planner entwickelt habe. Im Online-Kurs stelle ich Dir mein Notiz-Buch-Konzept vor, dass Dir hilft, Dich zu fokussieren, konsequent Deine Ziele zu verfolgen und die Schritte dorthin zu planen. #einfachmachen

Tipp: Ich überarbeite den Kurs in den nächsten Wochen und werde ihn dann neu launchen. Wenn Du jetzt schon durchstarten willst, nutze den 50€-Coupon 1FACHMACHEN und sichere Dir auf Lebenszeit alle Updates.

Hast Du schon Habits, die Dich in Deinem Business unterstützen?

Dann schreib‘ es uns in die Kommentare!

Ganz liebe Grüße,

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Endlich Ziele erreichen

Endlich Ziele erreichen

Du willst endlich Deine Ziele erreichen? Dann solltest Du wissen, dass die Qualität der Zielsetzung die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung deutlich beeinflusst. Das heisst, wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein, sie muss zu Dir passen und Dich wirklich kicken. Aber eins nach dem Anderen.

Falls Du den Artikel „Warum Du ein Ziel brauchst“ noch nicht gelesen hast, dann kannst hier kurz abbiegen und hier später wieder einsteigen.

Ziele erreichen mit Sehnsucht

Mit Sehnsucht? Ja, mit Sehnsucht. Von was träumst Du? Wonach hast Du Sehnsucht? Mach die Augen zu und lass Gedanken kommen und spürst Du dann auch dieses Verlangen? Wenn dieses Verlangen stark ist – eben wie Sehnsucht nach dem oder der Liebsten – dann ist das schon mal eine fantastische Grundlage. Die Emotion, die Du mit Deinem Wunsch, Traum oder Ziel verbindest, stellt Deine Motivation sicher. Denk nur daran, was alles möglich ist, wenn wir frisch verliebt sind. Da ist die Emotion und die Motivation ganz klar und jedes Hindernis, was sich uns in den Weg stellt, wird elegant gemeistert. Wir fliegen! Yes, genau den Zustand meine ich, den bauchen wir! – Die Sehnsucht kickt.

Wir scheitern am „Aber“

Die meisten Menschen tun nicht, was sie gerne möchten, weil Sie so viele „Aber“ im Kopf haben.

„Aber das geht ja sowieso nicht … “

„Aber das kann ich mir doch nie leisten …“

„Aber die lassen mich ja nicht …“

„Aber ich kann das doch gar nicht …“

Aber, aber, aber, …

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Randnotiz: Das Worksheet gehört zu einer Reihe von Vorlagen, die ich für den Freelance Planner entwickelt habe. Im Online-Kurs stelle ich Dir mein Notiz-Buch-Konzept vor, dass Dir hilft, Dich zu fokussieren, konsequent Deine Ziele zu verfolgen und die Schritte dorthin zu planen. #einfachmachen

Tipp: Ich überarbeite den Kurs in den nächsten Wochen und werde ihn dann neu launchen. Wenn Du jetzt schon durchstarten willst, nutze den 30€-Coupon 1FACHMACHEN! und sichere Dir auf Lebenszeit alle Updates.

 

Jetzt machen wir eine kleine Übung

Für diese Übung habe ich ein kleines Worksheet für Dich vorbereitet. Lade es Dir herunter – ohne aber! 😉 – und fülle es aus. Es hilft Dir zu erkennen, was ich meine.

Schreibe doch einfach Deine „Aber“ auf – am besten neben Deinen Traum, den Du gerade noch mit einer Sehnsucht verknüpft hast.

Und nun schau Dir jedes einzelne „Aber “ an und frage Dich:

Glaubst Du, dass es so ist oder weisst Du das? Ich bin mir sicher, Du glaubst, dass es so ist.

Die Frage, die Du Dir jetzt stellen musst ist:

Wann wirst Du es wissen? – Ja, richtig, wenn Du es realisiert und getan hast. Ganz einfach.

Was wären Deine Wünsche, Träume und Ziele ohne „Aber“? Sie kommen näher, sie werden greifbar. Die selbstgebaute Barriere ist weg. Whow – die beste Voraussetzung, um endlich durchzustarten.

Jetzt haben wir die Motivation und die Hindernisse geklärt. Jetzt geht es an die Planung. Und nicht funktioniert wirklich gut ohne gescheite Planung. Was ist das wichtigste, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen? Wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein. Vergleichbar ist das mit einem Navigationssystem im Auto, für müssen dort auch möglichst konkret eingeben, wo wir hinwollen, sonst funktioniert es einfach nicht.

Das Navi für uns ist die S.M.A.R.T.-Goal-Methode – hier geben wir alle Daten ein, damit wir ins Rollen kommen.

 

Die S.M.A.R.T.-Goal-Methode

Das S steht für spezifisch.

Definiere so konkret wie möglich was Du erreichen willst.

Das M steht für messbar.

Definiere eine messbare Größe, um Deine Zielerreichung prüfbar zu machen. (z.B.10 kg, 10.000 €)

Das A steht für ausführbar.

Überlege, welche konkreten Schritte zur Erreichung Deines Ziels notwendig sind und schreibe sie in chronologischer Reihenfolge auf.

Das R steht für realistisch.

Überprüfe, ob das Ziel ein erstrebenswertes Ziel ist und wem es nützen wird, wenn Du es erreicht hast. Überlege außerdem, ob es zu Dir und Deiner Mission passt.

Das T steht für terminiert.

Du legst fest, wie lange es dauern wird, Dein Ziel zu erreichen. Du kannst auch die Zwischenschritte mit Terminen versehen.

Dann nimm Dir das Ziel, welches für Dich das Wichtigste ist – also das, welches Du unbedingt erreichen willst – und gehe die oben beschriebene Methode durch. Wenn Du mehrere Ziele hast, führe die S.M.A.R.T.-Methode auch bei diesen durch.

Setze Dir Termine und halte sie ein. Sie sind ab sofort Deine oberste Priorität.

Wie Du Prioritäten richtig setzt, kannst Du in diesem Artikel noch einmal nachlesen. 

 

Durch Manipulation Ziele erreichen

Ja, manchmal muss man das eigene System bzw. sich selbst austricksen, um die eigenen Ziele erreichen zu können. Wenn Du weisst, wie Du auf bestimmte Mechanismen reagierst, dann orientiere Dich daran. Wenn Du z.B. dringend Erfolgserlebnisse brauchst, ist es eine Manipulationsmöglichkeit das Ziel am Anfang klein zu halten. Dann hast Du schneller das gute Gefühl, ein Ziel oder Zwischenziel erreicht zu haben. Passe nach und nach Dein Ziel nach oben an, so dass Du immer Zug auf Kette hast.

 

Planen, aufschreiben, dokumentieren, reflektieren

Den Plan entwickeln wir ja mit der SMART-Goal-Methode, aber wird dann aus unserem Plan?

Worüber sich alle erfolgreichen Leute einig sind, es geht nicht ohne Plan, Dokumentation und Reflektion. Das heißt, es ist wichtig, dass Du Dir Deinen Plan regelmäßig anschaust, notierst was Du getan oder erledigt hast und analysierst, ob diese Taten Dich schon Deinem Ziel näher bringen. Falls nicht kannst Du Deinen Plan anpassen.

 

Alles, was nicht gemessen wird, wird auch nicht verbessert

Durch messbare Werte lässt sich der Fortschritt schnell und eindeutig ablesen. Trage alle Daten in eine Tabelle ein, vielleicht sogar mit Diagramm – ganz simpel ins Notizbuch gekritzelt. So hast Du direkt vor Augen, ob Du auf dem richtigen Weg bist.

Die tägliche – oder mindestens wöchentliche Dokumentation und Reflektion ist absolut notwendig, wenn Du Deine Ziele erreichen willst.

Dafür reicht ein einfaches Notizbuch* aus.

 

Mit unbeirrbarem Optimismus Ziele erreichen

„Erfolglosigkeit bedeutet nicht, dass Du ein Versager bist. Es bedeutet nur, dass Du bis jetzt noch keinen Erfolg hattest.“
Robert H. Schuller

Lass‘ Dich nicht unterkriegen, auch wenn es beim ersten Anlauf nicht geklappt hat. Die großen dieser Welt haben alle eine Menge Fehler gemacht, aus denen sie gelernt und ihre Konsequenzen gezogen haben.

Rückschläge sind nur dazu da, aus ihnen zu lernen. Hab Aha-Momente, mach‘ weiter und steh‘ immer wieder auf. Schau in Dein Notizbuch, reflektiere und ändere Deinen Plan, aber nicht das Ziel. Manchmal sind es kleine Justierungen im Plan, in den Habits, die dann zum Durchbruch führen …

Du wirst für Dein Durchhaltevermögen auf jeden Fall belohnt. Bleib dran, so wirst Du Deine Ziele erreichen.

Mit welchen Methoden, schaffst Du es Deine Ziele zu erreichen. Berichte uns von Deinen Erfahrungen und Erkenntnissen.

Ich freue mich auf Deinen Kommentar,
liebe Grüße,
Karen

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5 einfache Tipps, wie du bessere Texte für dein Freelancer-Business schreibst

5 einfache Tipps, wie du bessere Texte für dein Freelancer-Business schreibst

Ein Gastartikel von Vanessa Beyer von Hearts and Habits.

Du möchtest eine E-Mail, einen Blogartikel oder ein Angebot schreiben. Statt deine Finger über die Tastatur flitzen zu lassen, starrst du den blinkenden Cursor auf dem leeren Blatt an und bringst einfach kein Wort raus. 

Wenn der Text mit viel Verspätung irgendwann fertig ist, klingen die Sätze nicht nach dir. Die Zeilen begeistern weder dich noch deine Leser… und schon steht auch schon der nächste Text an. – Kommt dir das bekannt vor?

Als Freiberufler nimmt das Schreiben einen entscheidenden Part in deinem Arbeitsalltag ein. Er fordert Zeit, Kreativität und auch deinen Erfolg, wenn du ihn nicht richtig beherrschst.

 

Warum du als Freiberufler unbedingt Wert auf gute Texte legen solltest

  • Deine Texte sind die Kommunikationsgrundlage zwischen dir und deinen Interessenten, Kunden und wichtigen Leuten aus der Branche.
  • Deine Texte vermitteln deine Botschaft, Angebote und Inhalte.
  • Deine Texte stehen für Qualität.
  • Deine Texte erzeugen Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
  • Deine Texte spiegeln deine Persönlichkeit wider.
  • Deine Texte haben das Ziel, Leser zu animieren (zum Beispiel klicken, liken, kommentieren, teilen, anmelden und vor allem kaufen).
  • Deine Texte ranken dich bei Suchmaschinen wie Google.
  • Deine Texte bauen eine Beziehung zu deinen Lesern und Followern auf.
  • Deine Texte sind entscheidend für deinen Erfolg!

 

Wie du es schaffst, authentisch, überzeugend, effektiv und sogar mit Freude deine Texte zu schreiben? Ich teile meine 5 besten und bewährten Kniffe mit dir!

5 Tipps für authentische und überzeugende Texte

1. Bewusstsein: Was möchtest du kommunizieren?

Bevor du ans Schreiben gehen kannst, ist es wichtig, dass du weißt, was du überhaupt sagen möchtest. Worüber möchtest du reden? Wer ist deine Zielgruppe bzw. wen möchtest du mit deinen Texten erreichen? Was bietest du an und welchen Wert hat deine Arbeit? Und wer bist du überhaupt als Freiberufler?

  • Deine Botschaft und ihr Wert
  • Deine Zielgruppe mit ihren Problemen bzw. Bedürfnissen
  • Deine Arbeit und ihre Ergebnisse
  • Deine Person als Marke

Wenn du dir der einzelnen Elemente bewusst bist, weißt du, warum, wie und was du schreibst. Du kommunizierst klar und emotional deine Gedanken und deine Idee – und verbindest dich so mit den richtigen Menschen.

Tipp: Konzentriere dich auf dein Warum. Damit meine ich deine Vision, dein Glaube. Warum stehst du tagtäglich auf, warum hast du deine Freiberuflichkeit gegründet und warum verfolgst du motiviert dieses eine Ziel? Dein Warum verbindet alle Elemente und ist somit grundlegend für deine Kommunikation.

 

2.  Beziehung: Führe einen Dialog!

Wenn du an einer bestimmten Stelle in deinem Text festhängst, frage dich, wie du den Inhalt deinem Traumkunden erklären würdest. Schreibe genau so, als würdest du dich mit deinem Leser unterhalten. Das wirkt außerdem viel persönlicher und er fühlt sich direkt angesprochen und einbezogen. Wenn du eine konkrete Person in deinem Kopf hast, für die du den Text verfasst, kommen dir garantiert schneller Einfälle und das Schreiben macht mehr Spaß.

Tipp: Lese deine Texte laut vor. Wenn du ins Stolpern kommst, weißt du sofort, dass du den Satz so nicht sagen würdest.

 

3. Kreativität: Setz dich nicht unter Druck!

Du sitzt schon eine halbe Stunde am Schreibtisch, ohne auch nur ein einziges Wort rausgebracht zu haben? Steh auf und mach etwas anderes – so nutzt du die Zeit besser und mit Sicherheit kommst du auch wieder auf gute Ideen. Hab am besten immer einen Block und Stift dabei, um dir Einfälle notieren zu können oder nutze dafür die Diktier-App deines Smartphones.

Plane dir für das Erstellen deiner Blogartikel, Social Media-Artikel, Newsletter und weiterer Texte Puffer ein. Mit genügend Zeit kannst du die Texte auch mal ein paar Tage liegen lassen und neue Inspiration und Kraft sammeln. Führst du schon einen Redaktionsplan?

Tipp: Meine besten Ideen kommen zu mir, wenn ich staubsauge. Ja, wirklich! Probiere es auch mal aus.

 

4. Flow: Entwickele deine individuelle Schreib-Routine!

Schreibe so oft und so viel, wie du nur kannst. Denn so entwickelst du eine Routine und weißt, wie du am besten in deinen Flow kommst.

Teste verschiedene Möglichkeiten aus. Schreibe beispielweise mal an einem ruhigen Plätzchen bei dir im Haus und mal in einem vollen Café. Strukturiere deine Gedanken vorher auf einem Blatt Papier oder schreibe einfach drauflos. Nimm dir einen Text als erste Aufgabe des Tages vor oder schreibe erst, wenn du alle anderen To Dos abgehakt hast.

Mit der Zeit wirst du wissen, was dir besser liegt – versprochen!

Tipp: Wie du am besten und effektivsten schreiben kannst, hängt viel mit deiner Persönlichkeit zusammen. Diese Fragen können dir dabei helfen, herauszufinden, wie du deinen Schreibprozess am besten gestalten kannst:

  • Bist du eher introvertiert oder extrovertiert?
  • Fällt dir das Schreiben leichter, wenn du deine Gedanken vorher ordnest oder wenn du deiner Intuition folgst?
  • Denkst du über Entscheidungen lange nach oder verlässt du dich lieber auf dein Bauchgefühl?
  • Orientierst du dich gerne an anderen oder basieren deine Gedanken mehr auf deinen eigenen Erfahrungen?

 

5. Persönlichkeit: Kennst du deine einzigartige Schreibstimme?

Natürlich kannst du in deinen Texten hipper, lustiger, kreativer und vielleicht formeller klingen, als du tatsächlich bist. – Das bringt dir aber nichts!

Irgendwann wird das anstrengend werden und sich total falsch anfühlen. Und noch viel wichtiger: Du wirst Menschen anziehen, mit denen du eigentlich gar nicht zusammenarbeiten möchtest.

Deine typischen Charaktereigenschaften, liebevollen Ecken und Kanten und deine entscheidenden Werte kannst du mit deiner einzigartigen Schreibstimme hervorheben. Sie ist die natürliche Ausdrucksweise deiner Persönlichkeit. Dazu zählen deine Worte, deine Satzstruktur, die Verwendung von Rechtschreibung und Grammatik (einschließlich Fehler), deine Tonalität und der Inhalt.

 

Möchtest du wissen, wie du deine Schreibstimme entdeckst und richtig einsetzt?

In meinem eBook „Texte mit Persönlichkeit – Wie du deine authentische Schreibstimme und die richtigen Worte findest“ teile ich mir dir meine kreative und erprobte Strategie, die dir hilft, endlich authentische und überzeugende Texte für dein Business zu schreiben.

Tipp: Vor allem kreative Dienstleister wie Fotografen und Designer sollten viel Persönlichkeit in ihre Marke und somit auch in ihre Texte bringen. Denn bei ihnen ist es besonders wichtig, Nähe, Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Loyalität aufzubauen.

 

Sei es eine E-Mail, ein Blogartikel, ein Angebot oder ein Text für deine Website: Du hast etwas zu sagen! Wenn du deine Gedanken und deine Botschaft mit anderen Menschen teilst, kannst du den Tag, die Woche, den Monat, das Jahr oder sogar das ganze Leben deines Lesers verbessern. Deine Worte sind so kraftvoll, dass du sie nicht verstecken darfst. Deswegen wünsche ich dir jetzt viel Freude beim Umsetzen der Tipps und beim Schreiben!

 


Über die Autorin: Vanessa Beyer ist seit Ende 2015 freiberufliche Texterin. Am liebsten arbeitet sie mit Selbstständigen und Unternehmen aus der Lifestyle-, Kreativ- und Coaching-Branche. Sie entwickelt Konzepte und kreiert Texte für ihre Auftraggeber oder begleitet sie beim Schreiben. Das Ganze läuft unter dem Namen hearts and habits – denn ebenso liebt Vanessa es, Herzensgeschichten und Gewohnheiten in Worte zu fassen.

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So setzt Du die richtigen Prioritäten

So setzt Du die richtigen Prioritäten

Und warum hässliche Kröten Deinen Tag versüßen und Du endlich die Dinge machst, die wirklich wichtig sind.

Man kann noch so gut planen, wenn man die Prioritäten nicht erkennt und einordnet, nützt die ganze schöne Planung nichts. Es ist doch alles wichtig, was auf meiner ToDo-Liste steht. All die Dinge müssen doch erledigt werden.

Was also sind die wichtigsten Aufgaben, die ich zu erledigen habe?

Genau diese Frage wurde mir von Birte in meiner Facebook-Gruppe „erfolgreich freiberuflich“ gestellt. Eine sehr gute Frage und ich gehe davon aus, dass so ziemlich jeder schon vor seiner Liste saß und gedacht hat, wo fang ich bloß an? (Wenn wieder ins Bett gehen, keine Option ist. 😉)

Mein Hirn produziert ständig Ideen, die ich natürlich festhalte – meist direkt auf der ToDo-Liste. Das heisst jedoch nicht, wenn eine Aufgabe oder Idee auf dieser Liste steht, dass ich sie heute oder morgen umsetzte. Es ist eher ein Speicher für später …

So, die Liste ist lang und wird ständig länger. Und wenn wir ehrlich sind, mehr als 3-5 Aufgaben pro Tag zu erledigen ist eher unrealistisch – es kommt natürlich auf die Größe und dem damit verbunden Zeitaufwand an, aber im Durchschnitt ist mehr einfach nicht zu schaffen.

Aber welche Aufgaben schaffe es jetzt in die Top 2-5 meiner Prioritäten-Liste?

Als erstes stellt sich die Frage nach Deinen Zielen. Und warum Du Ziele brauchst, habe ich in diesem Post beschrieben. Wenn Du Deine Ziele konkret und spezifisch formuliert hast, hast Du genau vor Augen, was Du erreichen willst. Filtere also alle Aufgaben, die Dich Deinem Ziel näher bringen heraus.

Weiter gehts mit einer der beiden Methoden, die ich Dir im Folgenden vorstelle:

Die besten Methoden zum Prioritäten setzen

Da mich das Thema wirklich schon seit Jahren umtreibt, habe ich dazu viele Bücher und Artikel gelesen. Eine der bekanntesten Methoden um Prioritäten zu filtern ist die

„Eisenhower-Matrix“

Der Namensgeber dieser Methode ist der amerikanische General und US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Er ließ Aufgaben danach sortieren, ob sie wichtig oder unwichtig, dringend oder nicht dringend sind. Visuell nachvollziehbar wird es, wenn man sich diese Matrix aufzeichnet, wie ich es in der Grafik oben für Dich getan habe. Jetzt kannst Du schriftlich oder gedanklich Deine Aufgaben den Quadranten zuordnen. Was Du dann damit machen solltest, steht schon in dem jeweiligen Kasten. Aufgaben, die tatsächlich „Nicht dringend“ und auch „unwichtig“ sind, kannst Du direkt aus Deiner Liste streichen. Um Aufgaben, die „Dringend“ aber „Unwichtig“sind solltest Du Dich nicht selbst kümmern, sondern diese delegieren. Damit ist dann der zweite Kasten leer.

Aufgaben, die „wichtig“ aber „nicht dringend“ sind müssen geplant werden. Schreibe sie in Deinen Kalender und arbeite sie Schritt für Schritt ab – bevor sie dringend werden.

Im letzten Kasten stehen nun all unsere Aufgaben, die „wichtig“ und „dringend“ sind. Das sollten möglichst wenige sein, wenn Du gut organisiert bist. Dennoch, die Aufgaben, die es bis hierhin geschafft haben, müssen sofort erledigt werden.

Konkret kannst Du damit Arbeiten, in dem Du in Dein Notizbuch oder Deinen Freelance Planner eine solche Matrix zeichnest und Deine Aufgaben nach diesem Prinzip zuordnest.

Oder Du zeichnest die Matrix an Dein Whiteboard und heftest Deine Aufgaben mit Post its in die Quadranten.

Für Digital Natives gibt es die Matrix zum Prioritäten-setzen auch als App von Xwavesoft.

Eat that frog!

Eine weitere Methode ist die „Eat that frog“-Methode, die im Ursprung auf ein Zitat von Mark Twain zurück zuführen ist.

„If it’s your job to eat a frog, it’s best to do it first thing in the morning. And If it’s your job to eat two frogs, it’s best to eat the biggest one first.“
Mark Twain

Brain Tracy hat genau darüber und über diese extrem leicht anwendbare Methode ein Buch* geschrieben.

Nach dieser Methode ordnest Du Deine Aufgaben folgendermaßen:

Die Aufgabe, die die größten Auswirkungen auf Dich oder Dein Business hat, ist Prio A. Laut Brian Tracy ist das die Kröte, die Du am Morgen als erstes schlucken musst. Er meint, dass Aufgaben mit großer Auswirkung oft unangenehm, anstrengend oder kompliziert sind. Wenn Du Aufgaben auf der Liste hast, auf die das zutrifft, kannst du sicher sein, dass sie zur Priorität A gehören – also Deine Kröten sind!

Hast Du diese Aufgabe allerdings geschafft, wird der Rest des Tages easy.

Wenn Du Dir weiterhin vorstellt, wie sich Dein Leben oder Dein Business verändert, wenn Du diese Aufgabe erledigt hast und das eine große Veränderung sein wird, gehört diese Aufgabe auf jeden Fall zu Deinen Prioritäten der Kategorie „Kröte“ oder „A“.

Was ist denn nun, wenn ich mehrere „Kröten“ auf der Liste habe?

In dem Fall rät Brian Tracy, die hässlichste Kröte – also die unangenehmste aber wirkungsvollste Aufgabe zuerst zu erfüllen.
Isn’t that simple?

Seit ich diese Methode kenne und damit weiss, wie ich meine Prioritäten setze, bin ich ultraproduktiv geworden. Auch meine Motivation hat sich noch einmal gesteigert. Unfassbar, was man schaffen kann, wenn man weiß, was wirklich wichtig ist.

Was ist den mit den übrigen Aufgaben, die keine „Kröten“ sind?  

Gut, dass Du fragst! 😉  Auch an diese Aufgaben hat Brian Tracy in seinem Buch „Eat that frog“* gedacht.

Aufgaben, die auch erledigt werden müssen, weil sonst jemand anders nicht weiterkommt oder verärgert ist, gehören zur Priorität B.  Diese Aufgaben haben also auch eine Auswirkung auf Dich, aber nicht ganz so ausgeprägt, wie die Aufgaben der Prio A. Du erledigst sie aber nur, wenn alle Kröten (Aufgaben der der Prio A) geschluckt sind. – Ganz wichtig!

Dann gibt es noch Aufgaben, die „nice to have“ sind, aber Null Auswirkung haben. Diese Aufgaben gehören zur Priorität C und werden erst erledigt, wenn alle B-Tasks erledigt sind. Ganz einfach.

Des Weiteren gibt es noch Dinge, die Du gar nicht selbst machen muss. Diese Aufgaben gehören zur Priorität „D“ und werden delegiert. Ja, es gibt Leute, die können manches besser als Du, lass sie das tun.

Anregungen dazu gibts im Artikel „10 Dinge, die Du nicht mehr machen musst.“ Schau auch mal bei www.machdudas.de vorbei.

Ganz unten auf der Liste tummeln sich immer noch Aufgaben?
Und sie gehören in keine der oben genannten Kategorien? Dann habe ich gute Nachrichten für Dich! Diese „Aufgaben“ gehören zur Priorität „E“ wie „eliminieren“ und sind gar keine Aufgaben. Einfach löschen und vergessen.

Seit ich mit dieser Methode arbeite, habe ich nur noch Aufgaben der Prioritäten A und B. Alles andere ist irrelevant. So einfach. Nothing else.

Das fühlt sich sehr leicht in der Anwendung an.

Konkret schreibe ich meine Aufgaben in meine ToDo-Liste in meinem Freelance Planner und kennzeichne die Tasks mit dem entsprechenden Buchstaben. Wenn ich mehrere Aufgaben einer Kategorie habe, werden sie durchnummeriert, z.B. A1, A2, B1, B2 usw.

Probier‘ es doch mal aus! Du wirst sehen, Du bist Ruckzuck mit Deinen Aufgaben durch und spürst sehr schnell die Auswirkungen des „Krötenschluckens“.

Erzähl mir von Deinen Erfahrungen oder von Deiner Methode, wie Du Deine Prioritäten setzt. Ich freue mich auf Deinen Kommentar! 

Liebe Grüße,
Karen

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Keine Lust zu arbeiten – Was Du trotzdem tun kannst.

Keine Lust zu arbeiten – Was Du trotzdem tun kannst.

Auch wenn Du liebst, was Du tust – und das solltest Du als Freiberufler unbedingt – gibt es Tage … naja, die man aus dem Kalender streichen könnte. Du hast heute keine Lust zu gar nichts und schon gar keine Lust zu arbeiten. Aber so ein Tag muss trotzdem nicht völlig sinnlos verstreichen. Ich zeige Dir heute, was Du alles machen kannst, wenn Du keine Lust hast zu arbeiten.

Du hast keine Lust zu arbeiten?

Die folgenden Dinge kannst Du trotzdem tun. 

1 | Räume Dein Mail-Programm auf. Erstelle Regeln, zum Beispiel so dass bestimmte E-Mails wie Newsletter automatisch ins Archiv oder einen anderen speziellen Ordner verschoben werden und gar nicht erst im Posteingang landen.

2 | Räume auf Deinen Computer auf. Im Download-Ordner sind Dokumente drin, an die Du Dich gar nicht mehr erinnern kannst? Gut, weg damit. Gehe durch Deine Projekt-Ordner und lösche überflüssige oder veraltete Versionen Deiner Dokumente. Und wie sieht es mit Screenshots aus? Sammelst Du sie auch? Hier kannst du aber bestimmt auch den einen oder anderen löschen.

3 | Beim Aufräumen oder beim auf-der-Couch-liegen kannst Du Dir Fach- und Business-relevante Hörbücher oder Podcasts anhören.

Das 4-Stunden-Startup von Felix Plötz
Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferris
Die 7 Wege zur Effizienz von Stephen R. Covey
Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie
Eat that Frog von Brian Tracy

4 | Schau‘ Dir Deine Social-Media-Profile an, aktualisiere sie und lösche Inhalte, die nicht mehr zu Dir passen. Sortiere deine Pinterest-Boards.

5 | Überlege und plane neue Social-Media-Posts um auch wieder mehr auf Dich und Dein Business aufmerksam zu machen.

6 | Räum‘ Deinen Schreibtisch auf. Das geht ganz schnell und vielleicht mach der leere Schreibtisch dann Lust zu arbeiten.
Lies‘ dazu Schreibtisch leer. So einfach gehts. Putze auch den Bildschirm, Tastatur und Mouse.

7 | Schau‘ Dir Deinen Finanzen an, verschaffe Dir einen Überblick. Erledige noch offene Zahlungen und kategorisiere Deine Ausgaben. Bezahlst Du Services, die Du gar nicht nutzt? Dann kündige sie.

8 | Lösche Apps von Deinem Smartphone und Tablet, die nur nicht benutzt.

9 | Lösche und sortiere Fotos auf Deinem Smartphone.

10 | Übertrage alle Zettel, die herumliegen in eine Notiz- oder ToDo-App. Oder noch viel besser, schreibe alles in ein Bullet Journal.

11 | Überlege Dir neue Inhalte für Deine Website und schreibe neue Blog Post Ideen auf.

12 | Mach‘ Fotos von Deinem Office, von Deinem Schreibtisch und Deinem Equipment. Baue Dir so Deinen eigene Bilder-Datenbank für Deine Website und Deine Blog Posts auf.

13 | Lies‘ ein Business-relevantes Buch.

Mach‘ es einfach! von Ilja Grzeskowitz
Reicher als die XXXXXX von Alex Fischer

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14 | Wenn Du keine Lust hast zu Arbeiten, wechsle den Ort. Geh‘ in ein Café oder in die Bibliothek – vielleicht arbeitest Du heute dort.

15 | Das ist der beste Tipp! Geh‘ Shoppen! Ja, kauf‘ Dir neue Stifte, Papier, Post its® oder ein neues Notizbuch.

16 | Surf‘ im Netz. Such‘ nach Informationen zu Deinem Projekt oder nach Inspiration. Sammle alles in Pocket oder Pinterest.

17 | Und wenn Du auf all‘ das auch keine Lust hast, dann leg Dich einfach wieder hin.

 

Was machst Du, wenn Du keine Lust zu Arbeiten hast?

Ich freu mich auf Deinen Kommentar, 

Liebe Grüße, 

10 Tipps für das Arbeiten von zuhause

10 Tipps für das Arbeiten von zuhause

Das Arbeiten von zuhause kann eine große Herausforderung sein.
Zu viele Möglichkeiten der Ablenkung lauern dort, wo Du Arbeit und Freizeit verbringst. Netflix und Facebook sind nur einen Fingertip entfernt. Oder plötzlich ist die Hausarbeit viel interessanter, als das aktuelle Kundenprojekt oder der Blog Post der eigentlich heute noch raus muss. Wenn Du zuhause arbeitest ist es mit einfacher Planung meist nicht getan.

Puh, wie schafft man es, zu Hause wirklich seine Arbeit durchzuziehen?

So schwer ist es gar nicht. Für Dich habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die Dir helfen werden, auch zuhause produktiv zu arbeiten.

Natürlich steht und fällt echte Produktivität mit der richtigen Planung. Und wie ich in dem Artikel Den Tag planen – aber richtig! geschrieben habe, ist es für optimale Produktivität unerlässlich den Tag schon am Abend vorher zu planen.

Wende die folgenden 10 Tipps an und Deine Arbeit von zuhause wird produktiver!

1 | Entwickle Routine für das Arbeiten von zuhause

Überlege Dir Routinen oder Rituale für den Tag. Stehe immer zur gleichen Zeit auf, tue dann die gleichen Dinge in einer festen Reihenfolge. Das mag jetzt langweilig klingen, aber wenn Du Dich erst einmal daran gewöhnt hast, wirst Du nicht mehr darüber nachdenken, sondern Dich nur noch gut fühlen und Deine Aufgaben auch schaffen.
Integriere in Deine morgendliche Routine auch ein Workout, eine kurze Meditation oder Suggestion. Denke an regelmäßige gesunde und leichte Malzeiten und geh’ – zumindest an Wochentagen – immer zu gleichen Zeit ins Bett.

2 | Anziehen

Im Schlafkostüm kann ich kein Telefonat führen. Es geht einfach nicht, ich bin dann nicht in Form, mir fehlt die nötige Ernsthaftigkeit. Also morgens nach dem Duschen und Zähneputzen unbedingt so kleiden, dass Du auf die Straße gehen könntest und spontan zu einem Meeting gehen kannst und nicht noch eine Stunde Vorlauf brauchst, weil Du noch nicht gesellschaftsfähig bist.
Es geht dabei auch um den Respekt, den Du Dir und Deiner Arbeit entgegen bringst. Du und Deine Arbeit sind es absolut wert, dass Du umwerfend aussiehst. Auch wenn Du heute keine Termine hast, glaube mir, Du fühlst Dich besser. Ich trage im Home Office sogar oft einen Blazer zu T-Shirt und Jeans. Das sieht beim Arbeiten von zuhause immer und in jeder Situation gut aus.

3 | Lege fest, wann Du arbeitest

Ich hatte einmal einen Auftraggeber, der fand es ungewöhnlich (und inakzeptabel), dass ich als Freiberufler feste Büro-Zeiten hatte. Ich hatte einen genau durchgeplanten Arbeitstag und natürlich auch Feierabend. Von Freiberuflern wird extreme zeitliche Flexibilität erwartet. Na klar, beim Arbeiten von zuhause sitzt Du ja auch permanent direkt neben Deinem Arbeitsgerät, also kannst Du auch was tun.

Kann das gesund sein? Immer mit Handy und Laptop unterwegs? Zusammenzucken, wenn das Telefon klingelt? Ich habe das genauso erlebt. Da leidet einfach alles! Also tu’ Dir das nicht an. Überlege genau von wann bis wann Du arbeitest und erreichbar bist. Und bedenke, nach 8 Stunden passieren keine großartigen Sachen mehr. Und wenn tatsächlich ein Auftraggeber die Nase rümpft, dann ist er unter Umständen nicht der richtige für Dich. Jeder  – auch ein Freiberufler – hat das Recht auf Freizeit und Privatleben. Du bist auf keinen Fall der Sklave Deines Kunden. Und wenn Du ausgeruht bist, kann es morgen wieder frisch ans Werk gehen.

 

4 | Schalte alles ab

Das ist der wahrscheinlich wichtigste Tipp, den ich für Dich habe: Vermeide Störungen aller Art beim Arbeiten zuhause! Schalte alle Alarme,  Signal- und Erinnerungstöne ab. Auch die Einblendungen am Bildschirm, die Dir anzeigen, dass Du eine neue E-Mail bekommen hast. Und weil wir schon dabei sind, schalte auch Dein E-Mail-Programm aus. Selbst das Telefon kannst Du während der Arbeit auf lautlos stellen und später zurückrufen, wenn Du wieder aufnahmebereit ist. Ich habe diesen Tipp vor ein paar Jahren in dem Buch [„Die 4 Stunden Woche“] von Tim Ferris gelesen und sofort angewendet. Ohne diese ständigen Störungen konnte ich seit dem viel konzentrierter arbeiten und meine Produktivität enorm steigern. Probier’ es aus, Du wirst erstaunt sein!

5 | Räum’ alles weg

Räume alles weg, was Dich beim Arbeiten von zuhause ablenken könnte. Insbesondere Deinen Arbeitsplatz solltest Du absolut ordentlich halten. Dazu habe ich den Artikel Schreibtisch leer. So einfach gehts geschrieben. Alle Zettel, die Du herumliegen hast, überträgst Du in Deinen Kalender, eine Notiz-App oder viel besser in ein Bullet Journal. Lies hier zu den Artikel Bullet Journal – viel mehr als ein simples Notizbuch.

6 | Mach’ Musik an für produktives Arbeiten von zuhause

Ich bin im entspannten Arbeits-Modus wenn ich Lounge FM höre. Ohne aufgedrehtes Moderatoren-Gequassel kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören und mich konzentrieren.

Jeder ist anders drauf und es kommt sicher auch auf die Arbeit an, die Du zu tun hast, welche Geräusch-Quelle am besten passt.

Mit dem App Coffitivity kannst Du Dir zum Beispiel die Geräuschkulisse Deines Lieblings-Kaffeeladens ins Wohnzimmer holen. Es soll wohl dazu führen, dass man kreativer ist und sich besser konzentrieren kann. Du hast es schon ausprobiert? Dann erzähle mir weiter unten im Kommentar von Deiner Erfahrung!

Bei Napster gibt es Playlists passend zur Arbeit – Du kannst Dir aber auch Deine eigene Lieblings-Arbeits-Musik zusammenstellen.

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7 | Beweg’ Dich

Wenn Du konzentriert an Deiner Arbeit sitzt, kann es gut sein, dass Du die Zeit vergisst. Ich empfinde diesen Zustand – diesen Flow – als hervorragenden unglaublich produktiven Zustand. Trotzdem ist es wichtig sich zu bewegen. Mach’ Mittags einfach einen kleinen Spaziergang oder verabrede Dich zum Mittagessen. Oder Du startest schon morgens mit einem kleinen Sportprogramm – 20 oder 30 Minuten sind völlig ausreichend.

8 | Mach’ Pausen

Pausen sind wichtig. Plane Deine Pausen ein. Meine erste Pause mache ich zur Mittagszeit zwischen 12 und 13 Uhr. Dann ist auch meine Energie etwas down. Manchmal – und das sage ich jetzt nur leise, hinter vorgehaltener Hand – mache ich auch ein kleines Mittagsschläfchen. Mit einer Meditation auf den Ohren schlummere ich schnell tief und fest weg und bin schon nach sehr kurzer Zeit wieder fit und bereit für die Aufgaben am Nachmittag. Wichtig, egal, wie Du Deine Pause verbringst, entferne Dich von Deinem Computer und lass’ Deine Gedanken frei.

9 | Trink‘ Wasser

Ausreichend Wasser ist wichtig für Deinen Körper und Deinen Geist. Du ermüdest nicht so schnell, wenn Du für ausreichend Bewässerung sorgst.
Beim konzentrieren Arbeiten passiert es ganz schnell, dass Du selbst das Trinken vergisst. Stelle Dir ein Gefäss mit einem Liter Wasser auf Deinen Schreibtisch. Fülle mindestens einmal nach und versuche 2-3 Liter Wasser am Tag zu trinken. Und nein, Kaffee zählt nicht mit!

10 | Bleib’ in Kontakt

Gerade wenn Du zuhause arbeitest, kann es manchmal sehr einsam werden. Du brauchst Austausch, Inspiration und Motivation? Such’ Dir einen lieben Mitmenschen, mit dem Du Dich einmal pro Woche zum Kaffee oder zum Skype-Call verabredest. Ich habe zwei Freundinnen, mit denen ich das regelmäßig mache und hinterher haben wir wieder klarer vor Augen, wohin wir wollen, sind energiegeladen und hochmotiviert. Auch hilft es mit diesen Leuten Termine zu verabreden, zu denen Du Deine Aufgaben erledigt haben willst. Solche öffentlichen Kommitments motivieren sehr. Du willst Dich ja schliesslich nicht blamieren also gibst Du Gas und kannst bei nächsten Meeting stolz von Deinen Erfolgen berichten!

Welche Methoden hast Du, um beim Arbeiten von zuhause produktiv zu bleiben? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!

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