Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt – insbesondere als Anfänger – schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst.

Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder Freelancer treffe, die für sehr geringe Stundensätze arbeiten und scheinbar nicht ahnen, was sie davon alles bezahlen müssen. Wenn Du nur das Geld verdienst, was Du zum Leben brauchst – also quasi von der Hand in den Mund – wird bald das böse Erwachen kommen. Ich will Dir keine Angst machen, aber auch Du musst irgendwann Steuern zahlen, Du wirst mal krank oder du brauchst mal eine längere Auszeit oder willst in Urlaub fahren. Damit Du ab sofort einen vernünftigen Stundensatz berechnest und Dich absichern kannst, zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst.

Hast Du Dich schon ein mal unter Deinem Wert verkauft?

Du hast zum Beispiel schon einige Jahre Berufserfahrung, eine bestimmte Spezialisierung und aussagekräftige Referenzen, aber Dein Auftraggeber will sehr viel weniger bezahlen, als Du normalerweise berechnest. Dann lautet hier auf jeden Fall die Frage an den Auftraggeber: „Auf was wollen Sie verzichten?“ – Du hast Deinen Preis und wenn er ihn nicht bezahlen will, dann kann er auch nicht die volle Leistung erwarten.

Ich mag da Beispiele aus dem Alltag. Zum Beispiel fragt man beim Bäcker auch nicht, ob es das Brot zum halben Preis gibt? In dem Falle würde der Bäcker vorschlagen, doch ein halbes Brot zu kaufen.

Mir ist das einmal passiert, das ein Kunde meinen Preis heruntergehandelt hat. Das konnte er nur, weil ich damals unbedingt einen – irgendeinen – Auftrag brauchte. Ich habe mich zum Dumping-Preis darauf eingelassen. Leider ist meine Motivation und Stimmung auch mit dem Preis gesunken. Das Risiko für den Kunden besteht in so einem Szenario darin, dass sich auch die Leistung dem Preis anpasst. Ich habe schon sehr auf die Qualität meiner Arbeit geachtet, nur an meiner Stimmung und Motivation für dieses Projekt konnte ich nichts ändern.

 

Die Denkweise „Lieber einen Auftrag für kleines Geld gar keinen Auftrag“ ist mit Sicherheit falsch.

  • Du machst Dich dadurch klein,
  • Dein normaler Stundensatz wirkt überhöht und lächerlich,
  • Du wirst als billige Arbeitskraft wahrgenommen und
  • Du beutest Dich an der Stelle selbst aus.

Das solltest Du unbedingt vermeiden.

Deshalb ist es wichtig, das Du Dir Deiner Leistung und Deines Preises bewußt bist. Preise werden präsentiert und nicht verhandelt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den eigenen Preis festzulegen.

Du kannst schauen, was Dein Wettbewerb als Stundensatz ansetzt, Du kannst recherchieren, was Deine Zielgruppe bereit ist zu bezahlen, Du fragst bei Deinem Berufsverband nach den üblichen Stundensätzen oder Du berechnest Deinen Preis.

In jedem Fall muss Dein Preis

  • marktgerecht sein,
  • auf Deine Zielgruppe abgestimmt sein,
  • auch Deinen eigenen Zielen gerecht werden und
  • Dir eine gewisse Sicherheit geben.

Eine Möglichkeit ist, den Stundensatz anhand der eigenen Ausgaben bzw. Kosten zu berechnen. Weisst Du eigentlich, ob du kostendeckend arbeitest? Nein? Dann zeige ich Dir gleich, wie Du das prüfen kannst!

Warum Du Deinen Stundensatz berechnen musst

Du musst in erster Linie Deine Ausgaben decken – von Gewinn ist da noch keine Rede – das heisst, wir schauen erst einmal, wieviel Du pro Monat mindestens verdienen musst, um Deine Ausgaben bezahlen zu können.

Deine Ausgaben umfassen grob diese Kategorien

  • Private Ausgaben für Deinen Lebensunterhalt
  • Geschäftliche Ausgaben, inkl. Büromiete, Telefon, Internet, etc.
  • Einkommenssteuer
  • Rücklagen für Urlaub und Krankheit

Wenn Du Deinen Mindest-Stundensatz – Deine absolute Untergrenze – berechnet hast, der Deine Ausgaben deckt, darfst Du Dich nicht unter diesen Stundensatz handeln lassen. Sonst zahlst Du drauf.

Liste deine Ausgaben auf, damit Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Um Deinen Stundensatz berechnen zu können, schaust Du durch Deine Kontoauszüge und schreibst alle Beträge der Ausgaben auf. Damit Dir die Arbeit leichter fällt, habe ich eine Google-Docs-Tabelle erstellt, in der Du alle Deine Ausgaben einträgst und mit der Du Deinen Stundensatz berechnen kannst.

Auf der ersten Seite der Tabelle trägst Du alle Positionen Deiner privaten Ausgaben ein. In der zweiten Tabelle tust Du das Gleiche für alle geschäftlichen und betriebsbezogenen Ausgaben.

Die Summen für Deine privaten und geschäftlichen Ausgaben werden an die Tabellenseite 3 übergeben. In dieser Tabelle gibt es 3 Möglichkeiten, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst.

Die Tabellen sind so angelegt, dass sie die Ausgaben jeweils am unteren Tabellenrand als monatlichen Durchschnittswert ausgeben.

Liste für Deine privaten Ausgaben

Liste für Deine geschäftlichen und betrieblichen Ausgaben

Die Google-Tabelle für Dich!

Lade Dir die Google-Tabelle herunter. Damit kannst Du sofort loslegen und Deinen Stundensatz berechnen!

Faktoren, die Deinen Stundensatz beeinflussen

Welche Faktoren, außer Deinen durchschnittlichen monatlichen Ausgaben, brauchen wir noch, um Deinen Stundensatz berechnen zu können?

  • die Anzahl Deiner Arbeitstage pro Jahr
  • den Prozentsatz an nicht abrechenbaren Stunden – z.B. für interne und administrative Tätigkeiten
  • die Anzahl Deiner Arbeitsstunden pro Tag
  • den Prozentsatz für Deine Einkommenssteuer
  • den Prozentsatz für Deine Rücklagen für Urlaub, Krankheit u.ä.

Diese Faktoren sind alle in der Google-Doc-Tabelle berücksichtigt. Du füllst sie einfach mit Deinen Werten und wirst sehr klar sehen, wie hoch Dein Stundensatz sein muss, damit Deine Ausgaben bzw. Kosten gedeckt sind.

 

Es gibt 3 Berechnungsansätze, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst.

  1. Stundensatz minimum – Ausgehend von den Deinen Kosten
  2. Stundensatz mit Gewinn – Ausgehend von den Arbeitsstunden
  3. Stundensatz ausgehend von Deinem finanziellen Ziel

Wie diese Tabelle genau funktioniert und wie Du ab sofort Deinen Stundensatz berechnen kannst, erkläre ich Dir im Video. Lade Dir zuvor noch die Google-Docs-Tabelle, damit Du alle Schritte im Video parallel nachvollziehen kannst.

Nun weisst Du, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Ich hoffe, dass Dir dieses Wissen bei Deinem nächsten Projekt-Angebot hilft, das Geld zu verdienen, was Du wirklich brauchst.

Wie hast Du bisher Deinen Preis festgelegt? Erzähle mir davon in dem Kommentaren!

Hat Dir der Artikel gefallen, dann teile ihn bitte auf Deinem
Lieblingskanal. Ich danke Dir!

 

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Weiter im Blog

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt - insbesondere als Anfänger - schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder...

Ich will nicht mehr

Keine Angst, „Ich will nicht mehr“ ist kein Abschiedsbrief. Kein Ende, sondern – zumindest für mich – ein neuer Anfang. In den letzten Wochen und Monaten habe ich über Produktivität und das Erreichen von Zielen geschrieben. Heute möchte einmal etwas persönlicher …

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich so etwas für mich übernehmen muss. 

Erst als ich vor über 13 Jahren Mutter von Zwillingen wurde, ging es nicht mehr ohne Routinen. Recht schnell merkte ich, dass ich das neue Abenteuer nur „wuppen“ konnte, wenn ich vorausdenke und Routinen entwickle. Ich war damals so gut organisiert, dass ich trotz der Babys arbeiten konnte und noch ein Haus gebaut hab! Wahnsinn!!!

Jetzt nach Jahren der intensiven Forschung nach den Ursachen von Erfolg und wie man Ziele setzt und erreicht, habe ich auch für mich und mein Business Routinen entwickelt.

In den letzten Wochen und Monaten hatte ich ja ein paar Artikel rund um das Thema Ziele geschrieben:

„Den Tag planen. – Aber richtig!“

„5 Gründe warum Du ein Ziel brauchst“

„So setzt Du die richtigen Prioritäten“

„Endlich Ziele erreichen“

In einschlägigen Büchern – wir z.B. in The Miracle Morning* und Artikeln wird immer wieder empfohlen, Habits zu entwickeln – Gewohnheiten – Dinge, die wir regelmäßig tun. Ok, wenn wir Dinge regelmäßig tun, fallen sie uns irgendwann leichter, wir bekommen Routine und vielleicht sogar das Bedürfnis sie zu tun, weil es uns sonst fehlen.

Aber was genau haben Habits mit den Erreichen von Zielen zu tun?

Ziele sind Visionen für die Zukunft. Sie weisen uns den Weg. Um sie zu erreichen, müssen wir aber täglich oder zumindest regelmäßig etwas dafür tun. Und an dieser Stelle kommen die Habits ins Spiel.

Die Frage ist: Was musst Du täglich oder regelmäßig tun, um Dein Ziel zu erreichen?

Wenn Du zum Beispiel Abnehmen willst, musst Du regelmäßig Sport treiben und Dich gesund ernähren.

Wenn Du ein Buch schreiben willst, musst Du täglich daran schreiben.

Wenn Du einen Marathon laufen willst, musst Du regelmäßig trainieren.

Und wenn Du in Deinem Business erfolgreich sein willst, gibt es auch dafür ein paar Habits, die Dir dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Habits für Deinen Business-Erfolg

Hier eine kurze Liste von Beispiel-Habits, die Du übernehmen oder je nach Ziel auch erweitern und verändern kannst. Einzige Bedingung: Tue sie regelmäßig.

  • Früh aufstehen
  • Täglich Lesen
  • Regelmäßig Sport
  • Meditieren
  • Affirmationen sprechen
  • Kontinuierlich Lernen
  • Verantwortung tragen
  • Dankbar sein

Diese kleinen regelmäßigen Angewohnheiten bringen Dich Deinem Ziel näher. Jeden Tag ein kleines bisschen mehr und genau das ist doch das Wichtigste, wenn Du Dir ein Ziel gesetzt hast – Du willst ihm immer näher kommen. Habits halten Dich auf Kurs, helfen Dir fokussiert zu bleiben.

Habits und der Schweinehund

Immer wieder die gleichen Dinge tun? Das ist doch langweilig.
Verstehe, ging mir auch so. Ich musste jeden Tag neue Kämpfe mit meinem inneren Schweinehund ausfechten und ich bin nicht immer als Sieger aus dem Ring gestiegen, leider nicht.

Mir persönlich müssen die Dinge Spaß machen, die ich tue – auch wenn sie notwendig sind, will ich wenigstens ein bisschen Vergnügen dabei haben. Also hab ich eine Challenge entwickelt. Auf meiner täglichen Habit-Liste stehen insgesamt 13 Punkte und ich will es schaffen, täglich so viele wie möglich abzuhaken. Ich brauche den Wettbewerb. Dabei habe ich Spaß und ich werde täglich besser. Und wenn einmal die Motivation etwas durchhängt, dann stelle ich mir vor, wie ich mich fühle, es geschafft zu haben – bin also gedanklich meinem Ziel schon viel näher …

Was machen die anders? 23 Habits von erfolgreichen Leuten.

  1. Sie übernehmen die volle Verantwortung für ihr Leben.
  2. Sie priorisieren ihre Aufgaben und erledigen die Wichtigsten zuerst.
  3. Sie entwickeln eine eigenen Morgen-Routine.
  4. Sie meditieren täglich und sind achtsam.
  5. Ihnen ist ihre Gesundheit und sportliche Betätigung wichtig.
  6. Sie lesen und lernen kontinuierlich.
  7. Sie haben Disziplin & Selbstkontrolle.
  8. Sie sorgen für Konsistenz.
  9. Sie machen, was sie sagen. Keine Ausreden – Nur Ergebnisse.
  10. Sie haben Ausdauer und Durchhaltevermögen.
  11. Sie haben keine Angst, Fehler zu machen.
  12. Sie verbessern sich täglich.
  13. Sie sind selbstbewußt, sich selbst bewußt.
  14. Sie sind dankbar.
  15. Sie haben Unterstützung.
  16. Sie umgeben sich mit Gleichgesinnten.
  17. Sie sind zielorientiert.
  18. Sie übernehmen die Initiative.
  19. Sie haben ihre Gefühle im Griff.
  20. Sie haben eine klare Kommunikation.
  21. Sie sind gute Zuhörer.
  22. Sie gönnen sich Zeit allein.
  23. Sie lieben die Reise mehr als das Ergebnis.

Fang‘ klein an. Deine 3 neuen Habits.

Du brauchst für den Anfang keine 13 oder 23 Punkte auf der Deiner Habit-Liste. Du würdest aufgeben oder nicht mal anfangen.

Also – hier kommt mein Vorschlag: Suche Dir – passend zu Deinem Ziel – 3 Habits, die Du täglich umsetzen willst. Entscheide Dich, diese 3 Dinge für die nächsten 30 Tage jeden Tag zu tun – egal was kommt.

Ich habe für Dich einen Challenge-Plan vorbereitet. Du trägst oben Deine 3 Habits ein und machst jeden Tag Kreuze, wenn Du sie erledigt hast. Ganz easy.

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Randnotiz: Das Worksheet gehört zu einer Reihe von Vorlagen, die ich für den Freelance Planner entwickelt habe. Im Online-Kurs stelle ich Dir mein Notiz-Buch-Konzept vor, dass Dir hilft, Dich zu fokussieren, konsequent Deine Ziele zu verfolgen und die Schritte dorthin zu planen. #einfachmachen

Tipp: Ich überarbeite den Kurs in den nächsten Wochen und werde ihn dann neu launchen. Wenn Du jetzt schon durchstarten willst, nutze den 50€-Coupon 1FACHMACHEN und sichere Dir auf Lebenszeit alle Updates.

Hast Du schon Habits, die Dich in Deinem Business unterstützen?

Dann schreib‘ es uns in die Kommentare!

Ganz liebe Grüße,

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Weiter im Blog

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt - insbesondere als Anfänger - schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder...

Ich will nicht mehr

Keine Angst, „Ich will nicht mehr“ ist kein Abschiedsbrief. Kein Ende, sondern – zumindest für mich – ein neuer Anfang. In den letzten Wochen und Monaten habe ich über Produktivität und das Erreichen von Zielen geschrieben. Heute möchte einmal etwas persönlicher …

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

Endlich Ziele erreichen

Endlich Ziele erreichen

Du willst endlich Deine Ziele erreichen? Dann solltest Du wissen, dass die Qualität der Zielsetzung die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung deutlich beeinflusst. Das heisst, wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein, sie muss zu Dir passen und Dich wirklich kicken. Aber eins nach dem Anderen.

Falls Du den Artikel „Warum Du ein Ziel brauchst“ noch nicht gelesen hast, dann kannst hier kurz abbiegen und hier später wieder einsteigen.

Ziele erreichen mit Sehnsucht

Mit Sehnsucht? Ja, mit Sehnsucht. Von was träumst Du? Wonach hast Du Sehnsucht? Mach die Augen zu und lass Gedanken kommen und spürst Du dann auch dieses Verlangen? Wenn dieses Verlangen stark ist – eben wie Sehnsucht nach dem oder der Liebsten – dann ist das schon mal eine fantastische Grundlage. Die Emotion, die Du mit Deinem Wunsch, Traum oder Ziel verbindest, stellt Deine Motivation sicher. Denk nur daran, was alles möglich ist, wenn wir frisch verliebt sind. Da ist die Emotion und die Motivation ganz klar und jedes Hindernis, was sich uns in den Weg stellt, wird elegant gemeistert. Wir fliegen! Yes, genau den Zustand meine ich, den bauchen wir! – Die Sehnsucht kickt.

Wir scheitern am „Aber“

Die meisten Menschen tun nicht, was sie gerne möchten, weil Sie so viele „Aber“ im Kopf haben.

„Aber das geht ja sowieso nicht … “

„Aber das kann ich mir doch nie leisten …“

„Aber die lassen mich ja nicht …“

„Aber ich kann das doch gar nicht …“

Aber, aber, aber, …

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Randnotiz: Das Worksheet gehört zu einer Reihe von Vorlagen, die ich für den Freelance Planner entwickelt habe. Im Online-Kurs stelle ich Dir mein Notiz-Buch-Konzept vor, dass Dir hilft, Dich zu fokussieren, konsequent Deine Ziele zu verfolgen und die Schritte dorthin zu planen. #einfachmachen

Tipp: Ich überarbeite den Kurs in den nächsten Wochen und werde ihn dann neu launchen. Wenn Du jetzt schon durchstarten willst, nutze den 30€-Coupon 1FACHMACHEN! und sichere Dir auf Lebenszeit alle Updates.

 

Jetzt machen wir eine kleine Übung

Für diese Übung habe ich ein kleines Worksheet für Dich vorbereitet. Lade es Dir herunter – ohne aber! 😉 – und fülle es aus. Es hilft Dir zu erkennen, was ich meine.

Schreibe doch einfach Deine „Aber“ auf – am besten neben Deinen Traum, den Du gerade noch mit einer Sehnsucht verknüpft hast.

Und nun schau Dir jedes einzelne „Aber “ an und frage Dich:

Glaubst Du, dass es so ist oder weisst Du das? Ich bin mir sicher, Du glaubst, dass es so ist.

Die Frage, die Du Dir jetzt stellen musst ist:

Wann wirst Du es wissen? – Ja, richtig, wenn Du es realisiert und getan hast. Ganz einfach.

Was wären Deine Wünsche, Träume und Ziele ohne „Aber“? Sie kommen näher, sie werden greifbar. Die selbstgebaute Barriere ist weg. Whow – die beste Voraussetzung, um endlich durchzustarten.

Jetzt haben wir die Motivation und die Hindernisse geklärt. Jetzt geht es an die Planung. Und nicht funktioniert wirklich gut ohne gescheite Planung. Was ist das wichtigste, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen? Wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein. Vergleichbar ist das mit einem Navigationssystem im Auto, für müssen dort auch möglichst konkret eingeben, wo wir hinwollen, sonst funktioniert es einfach nicht.

Das Navi für uns ist die S.M.A.R.T.-Goal-Methode – hier geben wir alle Daten ein, damit wir ins Rollen kommen.

 

Die S.M.A.R.T.-Goal-Methode

Das S steht für spezifisch.

Definiere so konkret wie möglich was Du erreichen willst.

Das M steht für messbar.

Definiere eine messbare Größe, um Deine Zielerreichung prüfbar zu machen. (z.B.10 kg, 10.000 €)

Das A steht für ausführbar.

Überlege, welche konkreten Schritte zur Erreichung Deines Ziels notwendig sind und schreibe sie in chronologischer Reihenfolge auf.

Das R steht für realistisch.

Überprüfe, ob das Ziel ein erstrebenswertes Ziel ist und wem es nützen wird, wenn Du es erreicht hast. Überlege außerdem, ob es zu Dir und Deiner Mission passt.

Das T steht für terminiert.

Du legst fest, wie lange es dauern wird, Dein Ziel zu erreichen. Du kannst auch die Zwischenschritte mit Terminen versehen.

Dann nimm Dir das Ziel, welches für Dich das Wichtigste ist – also das, welches Du unbedingt erreichen willst – und gehe die oben beschriebene Methode durch. Wenn Du mehrere Ziele hast, führe die S.M.A.R.T.-Methode auch bei diesen durch.

Setze Dir Termine und halte sie ein. Sie sind ab sofort Deine oberste Priorität.

Wie Du Prioritäten richtig setzt, kannst Du in diesem Artikel noch einmal nachlesen. 

 

Durch Manipulation Ziele erreichen

Ja, manchmal muss man das eigene System bzw. sich selbst austricksen, um die eigenen Ziele erreichen zu können. Wenn Du weisst, wie Du auf bestimmte Mechanismen reagierst, dann orientiere Dich daran. Wenn Du z.B. dringend Erfolgserlebnisse brauchst, ist es eine Manipulationsmöglichkeit das Ziel am Anfang klein zu halten. Dann hast Du schneller das gute Gefühl, ein Ziel oder Zwischenziel erreicht zu haben. Passe nach und nach Dein Ziel nach oben an, so dass Du immer Zug auf Kette hast.

 

Planen, aufschreiben, dokumentieren, reflektieren

Den Plan entwickeln wir ja mit der SMART-Goal-Methode, aber wird dann aus unserem Plan?

Worüber sich alle erfolgreichen Leute einig sind, es geht nicht ohne Plan, Dokumentation und Reflektion. Das heißt, es ist wichtig, dass Du Dir Deinen Plan regelmäßig anschaust, notierst was Du getan oder erledigt hast und analysierst, ob diese Taten Dich schon Deinem Ziel näher bringen. Falls nicht kannst Du Deinen Plan anpassen.

 

Alles, was nicht gemessen wird, wird auch nicht verbessert

Durch messbare Werte lässt sich der Fortschritt schnell und eindeutig ablesen. Trage alle Daten in eine Tabelle ein, vielleicht sogar mit Diagramm – ganz simpel ins Notizbuch gekritzelt. So hast Du direkt vor Augen, ob Du auf dem richtigen Weg bist.

Die tägliche – oder mindestens wöchentliche Dokumentation und Reflektion ist absolut notwendig, wenn Du Deine Ziele erreichen willst.

Dafür reicht ein einfaches Notizbuch* aus.

 

Mit unbeirrbarem Optimismus Ziele erreichen

„Erfolglosigkeit bedeutet nicht, dass Du ein Versager bist. Es bedeutet nur, dass Du bis jetzt noch keinen Erfolg hattest.“
Robert H. Schuller

Lass‘ Dich nicht unterkriegen, auch wenn es beim ersten Anlauf nicht geklappt hat. Die großen dieser Welt haben alle eine Menge Fehler gemacht, aus denen sie gelernt und ihre Konsequenzen gezogen haben.

Rückschläge sind nur dazu da, aus ihnen zu lernen. Hab Aha-Momente, mach‘ weiter und steh‘ immer wieder auf. Schau in Dein Notizbuch, reflektiere und ändere Deinen Plan, aber nicht das Ziel. Manchmal sind es kleine Justierungen im Plan, in den Habits, die dann zum Durchbruch führen …

Du wirst für Dein Durchhaltevermögen auf jeden Fall belohnt. Bleib dran, so wirst Du Deine Ziele erreichen.

Mit welchen Methoden, schaffst Du es Deine Ziele zu erreichen. Berichte uns von Deinen Erfahrungen und Erkenntnissen.

Ich freue mich auf Deinen Kommentar,
liebe Grüße,
Karen

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Weiter im Blog

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt - insbesondere als Anfänger - schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder...

Ich will nicht mehr

Keine Angst, „Ich will nicht mehr“ ist kein Abschiedsbrief. Kein Ende, sondern – zumindest für mich – ein neuer Anfang. In den letzten Wochen und Monaten habe ich über Produktivität und das Erreichen von Zielen geschrieben. Heute möchte einmal etwas persönlicher …

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

7 Tipps für Deine Motivation nach einem langen Urlaub

7 Tipps für Deine Motivation nach einem langen Urlaub

Wie findest Du Deine Motivation nach einem langen Urlaub?

Noch ist an Arbeit eigentlich nicht zu denken, denn ich sitze im Hafen in San Miguel auf Teneriffa und geniesse die Sonne und den pfeifenden Wind. In ein paar Tagen geht es zurück nach Hause und gedanklich bin ich schon wieder am Schreibtisch und plane die nächsten Schritte für die nächsten Wochen und Monate.

Ich bin hoch motiviert und habe sogar schon Hummeln im Hintern und kann es kaum erwarten, bis es wieder richtig losgeht. Mir macht meine Arbeit Spaß und nach 3 Wochen Urlaub habe ich nun große Lust, wieder voll durchzustarten.

Ich weiss aber, dass es nicht unbedingt so sein muss, wie bei mir jetzt und dass es mitunter schwer sein kann, die Motivation nach einem langen Urlaub wiederzufinden. Deshalb habe ich hier die 7 besten Tipps zusammengetragen, die Dir Deine Motivation nach einem langen Urlaub – oder zu jeder anderen Zeit – wiederbringen.

Diese 7 Tipps helfen Dir Deine Motivation nach einem langen Urlaub wiederzufinden

1 | Gönne Dir etwas Zeit, um anzukommen

Wenn Du wieder zu Hause ankommst, brauchst Du Zeit, um Deine Taschen wieder auszupacken, die Wäsche zu machen, den Kühlschrank wieder zu füllen und eben wieder anzukommen.  Insbesondere brauchst Du Zeit um Deine ganzen E-Mails zu sichten, zu beantworten und die Aufgaben, die sich daraus ergeben zu notieren und zu planen.

Clever ist es, Deine tatsächliche Ankunftszeit nicht zu kommunizieren sondern, dass Du erst zwei Tage später wieder verfügbar bist. In dieser Zeit hast Du die Möglichkeit, alles wieder in den Normalzustand zubringen und alles zu erledigen, was liegen geblieben ist. Ich zum Beispiel komme am Donnerstag zuhause an, bin aber erst ab Montag wieder richtig im Spiel.

2 | Sei dankbar

Bist Du traurig, wieder zuhause sein zu müssen? Denkst Du daran, wie schön es war und was Du alles erlebt hast? Am liebsten würdest Du die Tasche gar nicht erst auspacken und direkt wieder zum Airport fahren und zurückfliegen?  – Ich könnte mir vorstellen, dass es mir in ein paar Tagen genauso geht und dennoch werde ich nicht wehmütig oder deprimiert sein, sondern ich werde voller Dankbarkeit an meine traumhafte Urlaubszeit zurückdenken. Ich bin sehr glücklich und dankbar für die Zeit, die traumhafte Landschaft, die lieben Leute – ich werde mir meine Fotos anschauen und mich freuen.

La Gomera hat mir zu Beispiel so gut gefallen, dass ich sehr gern noch einmal mehr Zeit dort verbringen möchte. Also bin ich gedanklich schon beim nächsten Urlaub – und das vertreibt ja wohl jegliche Wehmut.

3 | Was (oder wen) hast Du alles vermisst?

Ich hab nicht viel vermisst – hauptsachlich meinen Liebsten, der zuhause geblieben ist und die permanente Verfügbarkeit von WLAN. 😉 Für meine Kids war das allerdings noch viel schlimmer!

Was hast Du vermisst, als Du unterwegs warst? Mache ein Liste und freue Dich, all die Lieben und Dinge nun wieder in Deiner Nähe zuhaben.

Ich freu mich auf:

  • Michael
  • mein Bett, denn hier schlafe ich auf einer schmalen Couch im Salon der Segelyacht Nereus
  • Galina, MonikaElizabethBirte und Vanessa
  • mein Büro und meine vielen Bücher.
  • meinen Thermomix, Green Smooties, konsequente vegane Low Carb Ernährung und Yoga.
  • WLAN und unbegrenztes Datenvolumen! 🙂

4 | Nimm‘ Dir etwas besonders vor

Nimm‘ Dir etwas besonderes für die Woche nach Deine Rückkehr vor. Triff‘ Dich mit Freunden zum Kaffee oder gönne Dir einen Beauty-Termin. Oder geh‘ tanzen. Das hebt die Stimmung garantiert.

Ich habe zum Beispiel schon den nächsten Kurz-Urlaub geplant – ganz spontan nochmal kurz weg. Das ist mein Highlight.

5 | Aufgaben sichten und priorisieren

Nach dem Sichten der aufgelaufenen E-Mails ergeben sich Aufgaben, die bearbeitet und erledigt werden müssen. Diese Aufgaben schreibe ich in eine Liste und sortiere sie im Anschluss nach Prioritäten A bis D, so wie ich es im Blog Post „So setzt Du die richtigen Prioritäten“ beschrieben habe.

Nur die wichtigen und dringenden Aufgaben mit der Priorität A werden direkt bearbeitet. Wichtige, aber nicht dringende Aufgaben der Priorität B werden terminiert. Alle anderen Aufgaben werden nicht erledigt. Ihnen fehlt es an Wichtigkeit und Dringlichkeit, deshalb entscheide ich, mich nicht mehr mit solchen Aufgaben zu befassen. Bei der Einschätzung hilft es zu überlegen, welche Auswirkung die entsprechende Aufgabe auf mein Business oder auf mein Leben hat. Ist diese Auswirkung nicht von Bedeutung, muss die Aufgabe nicht bearbeitet werden, weil sie damit nicht relevant für die Erreichung meines Ziels ist.

6 | Ruhe bewahren und eins nach dem anderen erledigen

Ja, die Liste mit den Aufgaben ist unter Umständen sehr lang, wenn Du nach einem langen Urlaub wieder an Deinen Schreibtisch zurückkehrst. Bloß keine Panik! Deine Kollegen und Auftraggeber wissen, dass Du gerade erst zurückgekommen bist. Plane für alle Aufgaben genügend Zeit ein und erkläre Deinen Kunden, wann sie mit der Lieferung rechnen können. Lass‘ Dich nicht unter Druck setzen und arbeite eins nach dem anderen ab. Vermeide dabei Multitasking – dadurch entstehen nur Fehler, die Dich am Ende deutlich mehr Zeit kosten. Reserviere Dir Zeitblöcke, an denen Du alles ausschaltest und konzentriert Deinen A-Aufgaben ohne Ablenkung abarbeiten kannst.

<h2″>7 | Mach‘ mal Pause

Auch wenn Dein E-Mail-Postfach überquillt und die Liste mit den Aufgaben lang ist und jeden Tag noch etwas dazu kommt, musst Du daran denken Pausen zu machen. Sonst ist Deine Erholung ruck-zuck wieder dahin.

Gönn‘ Dir eine kleine Erholung zwischendurch. Schau‘ Dir Deine Urlaubsfotos an, geh‘ einen Kaffee trinken, spazieren oder mach ein wenig Sport.

Ich habe meine Yogamatte in der Nähe meines Schreibtisches und so kann ich jederzeit zwischendurch ein paar Übungen machen. Das entspannt und der Kopf wird wieder frei.

Ich freue mich auf zuhause und meine Arbeit. Das Buch mit den Ideen ist voll, ich bin voller Energie und kann es kaum erwarten, die Ideen umzusetzen! Wie geht es Dir so nach Deinem Urlaub? Was hast Du in den letzten Jahren für Erfahrungen gemacht?

Wie findest Du Deine Motivation nach einem langen Urlaub?

Ich freue mich auf Deine Tipps und Inspiration!

Ganz liebe Grüße,
Karen

</h2″>

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Weiter im Blog

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt - insbesondere als Anfänger - schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder...

Ich will nicht mehr

Keine Angst, „Ich will nicht mehr“ ist kein Abschiedsbrief. Kein Ende, sondern – zumindest für mich – ein neuer Anfang. In den letzten Wochen und Monaten habe ich über Produktivität und das Erreichen von Zielen geschrieben. Heute möchte einmal etwas persönlicher …

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

5 Geheimnisse für entspannte Freelancer

5 Geheimnisse für entspannte Freelancer

Du denkst jetzt „entspannte Freelancer“ – kenn‘ ich nicht, nie gehört. Ich auch nicht. Alle hetzen immer mit Handy und Laptop herum. Selbst am Wochenende gibts keine Grenzen. Wir haben uns unsere Arbeit selbst ausgesucht, aber wenn wir nicht ein bisschen auf uns Acht geben, macht es uns vielleicht bald keinen Spaß mehr oder wir werden krank. Also will ich heute für ein bisschen Entspannung sorgen und hoffe, dass Du den einen oder anderen liebevoll gemeinten Rat in Deinen Arbeitsalltag integrieren kannst!

Was mich ja immer entspannt, ist der erste Tee am Morgen. Ich trinke am liebsten Indian Chai mit Vanille-Mandelmilch – ein absoluter Genuss!

Der Alltag als Freelancer kann mitunter ganz schön stressig sein, vor allem wenn sich das Prioritäten-Karussell wieder dreht und das Telefon klingelt. Da brauchen wir alle ein paar hilfreiche Tipps, um wieder etwas Ruhe in den Tag und ein Lächeln ins Gesicht zu bekommen.

Handy aus!

Mir ist in den letzten Tagen wieder sehr klar geworden, dass ich mich als erstes wieder an meinen eigenen Rat, das Handy tagsüber auszuschalten, halten sollte. Ruckzuck sind zwei Stunden weggeschnattert und die Arbeit ist noch nicht weniger geworden. Grrr.
Also Tipp Nummer 1 für entspannte Freelancer: Handy aus.

Gönn‘ Dir eine Auszeit!

Ich weiß, das ist nicht so einfach. Gerade wenn man erst am Anfang steht. Oder wenn gerade das Auftragsbuch voll ist. Aber genau dann musst Du Dir mindestens einen Tag in der Woche gönnen. Bring‘ Dich auf andere Gedanken, beweg‘ Dich, lies ein Buch oder buche direkt einen Kurz-Urlaub am besten irgendwo ohne Internet-Zugang. #DigitalDetox.

Blocke diesen Tag oder die Tage in Deinem Kalender. Du hast nur einen Termin und den hast Du mit Dir selbst!

  • Schaue nicht in Deine Mails und antworte auch nicht. Wenn Du länger weg bist, richte einen Autoresponder ein, sodass Deine Kunden und Partner bescheid wissen, dass Du out of Office bist. Das allein entspannt schon.
  • Plane für diesen Tag keine Telefonate, mach‘ das Telefon einfach aus. Nichts ist so wichtig, als dass es nicht noch bis morgen warten kann.
  • Verbringe den Tag mit Dingen, die Dir Spaß machen. Mit Freunden treffen, Kaffee trinken, shoppen gehen, auf einer Wiese liegen und in den Himmel schauen oder ein Buch lesen. Ganz egal, Hauptsache Du kommst weg von der Arbeit und entspannst Dich!

Mach‘ es Dir schön!

Ich meine Deinen Arbeitsplatz! Gestalte Deinen Tisch und Dein Büro so, dass Du Dich darin wohl fühlst und Dich jeden Tag gern dort niederlässt. Hast Du einen bequemen Stuhl und gute Musik? Ist Dein Schreibtisch leer? Falls nicht, hier ist ein Blog Post, der Dir zeigt, wie einfach das geht.

Wenn Du Ideen brauchst, schau mal bei Pinterest vorbei. Dort gibt es wirklich unfassbar viel Inspiration für Dein Home Office. Ich habe auch ein Board zum Thema Home Office Inspiration.

Sorge dafür, dass Du gern an diesem Ort bist und Dich wohl fühlst. Dann macht auch die Arbeit Spaß!

Delegiere!

Alles was Du nicht unbedingt selbst tun musst, kannst Du in vertrauensvolle Hände geben. Es ist manchmal schwer zu begreifen  – ich musste da auch durch – aber es gibt liebe Leute, die etwas besser und schneller können, als Du!

Fülle nur Deine Kernkompetenz und für alles andere suchst Du Dir Dienstleister und Helfer. Und das finanzielle Thema zählt dabei nicht, denn es ist verdammt teuer, wenn Du Dinge versuchst selbst zu machen, von denen Du aber nur rudimentär Ahnung hast. Lege da mal Deinen Stundensatz zugrunde und überlege, was Du stattdessen für Dein Geld tun könntest. Bäm! Hart aber wahr! 

Für die Zukunft kannst Du Dir auch eine „Stop doing Liste“ oder „Not-ToDo-Liste“ anlegen.

Wenn Du Schwierigkeiten bei der Priorisierung Deiner Aufgaben hast, kann ich Dir den Artikel „So setzt Du die richtigen Prioritäten“ ans Herz legen und das Buch „Eat that frog“* von Brian Tracy wärmstens empfehlen.

Entspannte Freelancer meditieren!

Ja, Du hast richtig gelesen. Meditation kommt langsam aus der alternativen Ecke raus. In Manager-Seminaren wird mit bis zu 500 Leuten gemeinsam meditiert – hab ich selbst erlebt. Das ist der Wahnsinn! Und die Leute waren dannach völlig begeistert und geflasht, weil das für die meisten eine brandneue Erfahrung war.

Ich selbst meditiere seit fast einem Jahr regelmäßig. Ich erzähle das normalerweise nicht, das ist kein Thema für jede Gesprächsrunde. Aber dennoch weiß ich den Wert der Meditation sehr zu schätzen. Meditation hilft, sich zu entspannen, zu fokussieren und das Geschnatter der Gedanken nach und nach loszuwerden. Das dauert etwas, aber es wird ruhiger da oben!

Wenn Du damit anfängst, dann beginne mit 5-10 Minuten auf einem Stuhl sitzend – Du musst Dich also nicht im Lotus-Sitz verknoten. Mein Meditationslehrer sagte mal, die alten Tibeter würden auch zum Meditieren auf Stühlen sitzen, wenn es damals schon welche gegeben hätte. Es ist also egal, Du solltest nur darauf achten, dass Deine Wirbelsäule ganz gerade ist und Du Dich nicht anlehnst. Und dann bleibe still sitzen und konzentriere Dich auf Deinen Atem ohne an etwas zu denken. Das klingt einfach, ist aber eine Wahnsinnsherausforderung.

Das waren meine „5 Geheimnisse für entspannte Freelancer“. Probiere die Tipps aus, integriere sie in Deine Abläufe und Du wirst sehen, Du entspannst Dich. Vielleicht sehen wir bald nur noch entspannte Freelancer in Hängematten! 😉

 

© contrastwerkstatt – Fotolia.com

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Weiter im Blog

Wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst

Den eigenen Preis anzusagen, fällt - insbesondere als Anfänger - schwer. Aber zuerst musst Du Deinen Preis überhaupt kennen und deshalb zeige Ich Dir, wie Du Deinen Stundensatz berechnen kannst. Mir liegt dieses Thema wirklich sehr am Herzen, weil ich immer wieder...

Ich will nicht mehr

Keine Angst, „Ich will nicht mehr“ ist kein Abschiedsbrief. Kein Ende, sondern – zumindest für mich – ein neuer Anfang. In den letzten Wochen und Monaten habe ich über Produktivität und das Erreichen von Zielen geschrieben. Heute möchte einmal etwas persönlicher …

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

Keine Lust zu arbeiten – Was Du trotzdem tun kannst.

Keine Lust zu arbeiten – Was Du trotzdem tun kannst.

Auch wenn Du liebst, was Du tust – und das solltest Du als Freiberufler unbedingt – gibt es Tage … naja, die man aus dem Kalender streichen könnte. Du hast heute keine Lust zu gar nichts und schon gar keine Lust zu arbeiten. Aber so ein Tag muss trotzdem nicht völlig sinnlos verstreichen. Ich zeige Dir heute, was Du alles machen kannst, wenn Du keine Lust hast zu arbeiten.

Du hast keine Lust zu arbeiten?

Die folgenden Dinge kannst Du trotzdem tun. 

1 | Räume Dein Mail-Programm auf. Erstelle Regeln, zum Beispiel so dass bestimmte E-Mails wie Newsletter automatisch ins Archiv oder einen anderen speziellen Ordner verschoben werden und gar nicht erst im Posteingang landen.

2 | Räume auf Deinen Computer auf. Im Download-Ordner sind Dokumente drin, an die Du Dich gar nicht mehr erinnern kannst? Gut, weg damit. Gehe durch Deine Projekt-Ordner und lösche überflüssige oder veraltete Versionen Deiner Dokumente. Und wie sieht es mit Screenshots aus? Sammelst Du sie auch? Hier kannst du aber bestimmt auch den einen oder anderen löschen.

3 | Beim Aufräumen oder beim auf-der-Couch-liegen kannst Du Dir Fach- und Business-relevante Hörbücher oder Podcasts anhören.

Das 4-Stunden-Startup von Felix Plötz
Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferris
Die 7 Wege zur Effizienz von Stephen R. Covey
Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie
Eat that Frog von Brian Tracy

4 | Schau‘ Dir Deine Social-Media-Profile an, aktualisiere sie und lösche Inhalte, die nicht mehr zu Dir passen. Sortiere deine Pinterest-Boards.

5 | Überlege und plane neue Social-Media-Posts um auch wieder mehr auf Dich und Dein Business aufmerksam zu machen.

6 | Räum‘ Deinen Schreibtisch auf. Das geht ganz schnell und vielleicht mach der leere Schreibtisch dann Lust zu arbeiten.
Lies‘ dazu Schreibtisch leer. So einfach gehts. Putze auch den Bildschirm, Tastatur und Mouse.

7 | Schau‘ Dir Deinen Finanzen an, verschaffe Dir einen Überblick. Erledige noch offene Zahlungen und kategorisiere Deine Ausgaben. Bezahlst Du Services, die Du gar nicht nutzt? Dann kündige sie.

8 | Lösche Apps von Deinem Smartphone und Tablet, die nur nicht benutzt.

9 | Lösche und sortiere Fotos auf Deinem Smartphone.

10 | Übertrage alle Zettel, die herumliegen in eine Notiz- oder ToDo-App. Oder noch viel besser, schreibe alles in ein Bullet Journal.

11 | Überlege Dir neue Inhalte für Deine Website und schreibe neue Blog Post Ideen auf.

12 | Mach‘ Fotos von Deinem Office, von Deinem Schreibtisch und Deinem Equipment. Baue Dir so Deinen eigene Bilder-Datenbank für Deine Website und Deine Blog Posts auf.

13 | Lies‘ ein Business-relevantes Buch.

Mach‘ es einfach! von Ilja Grzeskowitz
Reicher als die XXXXXX von Alex Fischer

Ich hasse Spam. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

14 | Wenn Du keine Lust hast zu Arbeiten, wechsle den Ort. Geh‘ in ein Café oder in die Bibliothek – vielleicht arbeitest Du heute dort.

15 | Das ist der beste Tipp! Geh‘ Shoppen! Ja, kauf‘ Dir neue Stifte, Papier, Post its® oder ein neues Notizbuch.

16 | Surf‘ im Netz. Such‘ nach Informationen zu Deinem Projekt oder nach Inspiration. Sammle alles in Pocket oder Pinterest.

17 | Und wenn Du auf all‘ das auch keine Lust hast, dann leg Dich einfach wieder hin.

 

Was machst Du, wenn Du keine Lust zu Arbeiten hast?

Ich freu mich auf Deinen Kommentar, 

Liebe Grüße,