5 Geheimnisse für entspannte Freelancer

Du denkst jetzt "entspannte Freelancer" - kenn' ich nicht, nie gehört. Ich auch nicht. Alle hetzen immer mit Handy und Laptop herum. Selbst am Wochenende gibts keine Grenzen. Wir haben uns unsere Arbeit selbst ausgesucht, aber wenn wir nicht ein bisschen auf uns Acht geben, macht es uns vielleicht bald keinen Spaß mehr oder wir werden krank. Also will ich heute für ein bisschen Entspannung sorgen und hoffe, dass Du den einen oder anderen liebevoll gemeinten Rat in Deinen Arbeitsalltag integrieren kannst!

Was mich ja immer entspannt, ist der erste Tee am Morgen. Ich trinke am liebsten Indian Chai mit Vanille-Mandelmilch - ein absoluter Genuss!

Der Alltag als Freelancer kann mitunter ganz schön stressig sein, vor allem wenn sich das Prioritäten-Karussell wieder dreht und das Telefon klingelt. Da brauchen wir alle ein paar hilfreiche Tipps, um wieder etwas Ruhe in den Tag und ein Lächeln ins Gesicht zu bekommen.

 
5 Geheimnisse entspannter Freelancer - Karen Unfug
 

Handy aus!

Mir ist in den letzten Tagen wieder sehr klar geworden, dass ich mich als erstes wieder an meinen eigenen Rat, das Handy tagsüber auszuschalten, halten sollte. Ruckzuck sind zwei Stunden weggeschnattert und die Arbeit ist noch nicht weniger geworden. Grrr.
Also Tipp Nummer 1 für entspannte Freelancer: Handy aus.

 

Gönn' Dir eine Auszeit!

Ich weiß, das ist nicht so einfach. Gerade wenn man erst am Anfang steht. Oder wenn gerade das Auftragsbuch voll ist. Aber genau dann musst Du Dir mindestens einen Tag in der Woche gönnen. Bring' Dich auf andere Gedanken, beweg' Dich, lies ein Buch oder buche direkt einen Kurz-Urlaub am besten irgendwo ohne Internet-Zugang. #DigitalDetox.

Blocke diesen Tag oder die Tage in Deinem Kalender. Du hast nur einen Termin und den hast Du mit Dir selbst!

  • Schaue nicht in Deine Mails und antworte auch nicht. Wenn Du länger weg bist, richte einen Autoresponder ein, sodass Deine Kunden und Partner bescheid wissen, dass Du out of Office bist. Das allein entspannt schon.
  • Plane für diesen Tag keine Telefonate, mach' das Telefon einfach aus. Nichts ist so wichtig, als dass es nicht noch bis morgen warten kann.
  • Verbringe den Tag mit Dingen, die Dir Spaß machen. Mit Freunden treffen, Kaffee trinken, shoppen gehen, auf einer Wiese liegen und in den Himmel schauen oder ein Buch lesen. Ganz egal, Hauptsache Du kommst weg von der Arbeit und entspannst Dich!

 

Mach' es Dir schön!

Ich meine Deinen Arbeitsplatz! Gestalte Deinen Tisch und Dein Büro so, dass Du Dich darin wohl fühlst und Dich jeden Tag gern dort niederlässt. Hast Du einen bequemen Stuhl und gute Musik? Ist Dein Schreibtisch leer? Falls nicht, hier ist ein Blog Post, der Dir zeigt, wie einfach das geht.

Wenn Du Ideen brauchst, schau mal bei Pinterest vorbei. Dort gibt es wirklich unfassbar viel Inspiration für Dein Home Office. Ich habe auch ein Board zum Thema Home Office Inspiration.

Sorge dafür, dass Du gern an diesem Ort bist und Dich wohl fühlst. Dann macht auch die Arbeit Spaß!

 

Delegiere!

Alles was Du nicht unbedingt selbst tun musst, kannst Du in vertrauensvolle Hände geben. Es ist manchmal schwer zu begreifen  - ich musste da auch durch - aber es gibt liebe Leute, die etwas besser und schneller können, als Du!

Fülle nur Deine Kernkompetenz und für alles andere suchst Du Dir Dienstleister und Helfer. Und das finanzielle Thema zählt dabei nicht, denn es ist verdammt teuer, wenn Du Dinge versuchst selbst zu machen, von denen Du aber nur rudimentär Ahnung hast. Lege da mal Deinen Stundensatz zugrunde und überlege, was Du stattdessen für Dein Geld tun könntest. Bäm! Hart aber wahr! 

Für die Zukunft kannst Du Dir auch eine "Stop doing Liste" oder "Not-ToDo-Liste" anlegen.

Wenn Du Schwierigkeiten bei der Priorisierung Deiner Aufgaben hast, kann ich Dir den Artikel "So setzt Du die richtigen Prioritäten" ans Herz legen und das Buch "Eat that frog" von Brian Tracy wärmstens empfehlen.

Entspannte Freelancer meditieren!

Ja, Du hast richtig gelesen. Meditation kommt langsam aus der alternativen Ecke raus. In Manager-Seminaren wird mit bis zu 500 Leuten gemeinsam meditiert - hab ich selbst erlebt. Das ist der Wahnsinn! Und die Leute waren dannach völlig begeistert und geflasht, weil das für die meisten eine brandneue Erfahrung war.

Ich selbst meditiere seit fast einem Jahr regelmäßig. Ich erzähle das normalerweise nicht, das ist kein Thema für jede Gesprächsrunde. Aber dennoch weiß ich den Wert der Meditation sehr zu schätzen. Meditation hilft, sich zu entspannen, zu fokussieren und das Geschnatter der Gedanken nach und nach loszuwerden. Das dauert etwas, aber es wird ruhiger da oben!

Wenn Du damit anfängst, dann beginne mit 5-10 Minuten auf einem Stuhl sitzend - Du musst Dich also nicht im Lotus-Sitz verknoten. Mein Meditationslehrer sagte mal, die alten Tibeter würden auch zum Meditieren auf Stühlen sitzen, wenn es damals schon welche gegeben hätte. Es ist also egal, Du solltest nur darauf achten, dass Deine Wirbelsäule ganz gerade ist und Du Dich nicht anlehnst. Und dann bleibe still sitzen und konzentriere Dich auf Deinen Atem ohne an etwas zu denken. Das klingt einfach, ist aber eine Wahnsinnsherausforderung.

 

Das waren meine "5 Geheimnisse für entspannte Freelancer". Probiere die Tipps aus, integriere sie in Deine Abläufe und Du wirst sehen, Du entspannst Dich. Vielleicht sehen wir bald nur noch entspannte Freelancer in Hängematten! ;)

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