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Minimalistisch leben – ein Update

7.05.2019MINIMALISMUS

Hier war es ja sehr still seit meinem letzten Artikel „Ich will nicht mehr“. Trotzdem ist es weiter gegangen auf dem Weg zu meinem idealen minimalistischen Leben.

Ich habe Unmengen von Kleidung, Taschen und Schuhe weggegeben, viele technische Geräte entsorgt und wie im Fall meines Druckers in ein ganz kleines Modell Ricoh SP 150* eingetauscht.

Von meiner Stempel-Sammlung und der gesamten Weihnachtsdeko habe ich mich getrennt. Ich muss allerdings zugeben, dass das nicht einfach war. Es brauchte immer wieder neue Anläufe, um Klarheit – erstmal im Kopf und dann in den Dingen – zu schaffen.

Wenn mir die Motivation ausging, schaute ich Videos bei Youtube von Minimalisten bzw. Leuten, die es auch werden wollten und sich auch von Mari Kondos Buch „Magic Cleaning*“ inspiriert auf den Weg machten, ihr Leben zu entrümpeln.

Diese Inspiration half mir sehr, realistisch einzuschätzen, was ich wirklich in meinem Leben brauche – materiell und spirituell. Letztlich ist es wirklich sehr wenig, was übrig bleiben kann.

Tatsächlich bin ich immer noch weit davon entfernt, all meine Habseligkeiten in zwei Koffern verstauen zu können. Leider ist es immer noch zu viel. Aber ich komme einem minimalistischen Leben Schritt für Schritt näher.

Die Idee für mein minimalistisches Leben

Bisher dachte ich für meine Zukunft an ein mobiles Leben in möblierten Appartements. Seit Ende letzten Jahres habe ich eine andere Idee in mein Herz geschlossen. Ich bin nicht mehr so ganz jung, obwohl ich mich noch nie älter gefühlt habe, als 25. Dennoch muss man ja doch irgendwann einmal der Realität ins faltige Auge sehen und etwas für die Altersvorsorge tun.

Mit ein wenig Panik durchleuchtete ich unsere finanzielle Lage, wie ich es in größeren Abständen seit einigen Jahren tue. Ich fragte mich, ob wir tatsächlich in 20 Jahren immer noch eine so hohe Miete und sämtliche Begleitkosten zahlen wollen und vor allem auch können.

Ich packe hier mal die Tatschen auf den Tisch: Ich war nur während meiner Studienzeit und später noch einmal 3 Jahre angestellt und damit rentenversichert. Die Deutschen Rentenversicherung schickt mir jährlich meinen zu erwartenden Rentenbetrag. Aktuell sind es ca. 400€ monatlich ab meinem 67. Lebensjahr. Autsch!

Also machte ich mich auf die Suche nach Ideen und Konzepten für mein weiteres Leben. Auch hier ist Youtube wieder eine wunderbare Quelle.

Lange hat meine Suche nicht gedauert, da fiel mir die Tiny House Bewegung auf. In Amerika, Neuseeland und Australien schon lange – aber besonders seit der Immobilienkrise – ein Wahnsinnstrend, der nun auch ganz langsam nach Deutschland kommt.

Tiny Houses sind Häuser mit einer sehr kleinen Grundfläche, oft mit Loft und manchmal mobil auf Rädern. Die Dinger hatten es mir angetan! Ich schaute alle Videos, die es auf Youtube zu dem Thema gab und stand total in Flammen.

So ein kleines Haus würde mein Miet-Problem relativ schnell lösen, da die Anschaffungskosten vergleichsweise niedrig sind.

Also ist der Plan nun, in den nächsten Monaten diese Idee zu konkretisieren, erste Pläne zu zeichnen und ein Grundstück zu suchen. Whow!

Ein erster großer Schritt

Da in so ein Tiny House wirklich nur das Nötigste passt, haben wir einen Zwischenschritt für unsere Minimalismus-Reise eingefügt. Wir sind umgezogen! Die neue Wohnung hat nun nur noch 2 Zimmer auf ca. 60qm.

Während der Umzugsvorbereitung haben wir noch einmal radikal aussortiert und haben dann unseren Umzug in nur 3 Stunden erledigt. Von 5 Umzugskisten, die wir hatten, haben wir nur 3 gebraucht. Auch die Möbel hatten wir vorher aussortiert und weggeben, was wir nicht mehr brauchten. Mein gesamtes Büro ist dem Minimalismus zum Opfer gefallen. Die wenigen Dinge, die ich zum Arbeiten brauche finden nun Platz in einem Sekretär, dessen Tischplatte klappbar ist und damit auch mal Feierabend sein kann.

Nun haben wir eine Vorstellung von den Dingen, die wir brauchen, obwohl wir auch immer noch Sachen entdecken, die auch jetzt noch die kleine Wohnung verlassen werden. Ich liebe diesen Prozess, sich bewußt mit dem Besitz auseinanderzusetzen und zu reflektieren, warum die Dinge in meinem Leben sind. Mit der Erkenntnis kann ich vieles gehen lassen.

Minimalistisch Leben ist meine Zukunftsvision

Was ich über viele Jahre angehäuft habe, muss nun langsam wieder den Weg aus meinem Leben finden. 

Begleite mich auf diesem Weg zu einem materiell reduzierten aber reicherem Leben. 

Ganz liebe Grüße,

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Mein Name ist Karen Unfug, ich bin seit 20 Jahren freiberuflich als Designer, Konzepter und IA/UX Expert tätig.

Ich zeige Dir als Unternehmer, wie Du mit einer klaren Positionierung und einem einzigartigen Erscheinungsbild – vom Branding bis zur Website, die Kunden erreichst, mit denen Du gerne zusammenarbeitest und so mit Leichtigkeit Deine Umsätze steigerst.

Auf meinem Blog schreibe ich darüber, wie Du Dir Schritt für Schritt ein profitables Freelance-Business aufbaust.

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