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Bullet Journal Start – so gelingt’s.

29.07.2019 | PRODUKTIVITÄT

Für den Bullet Journal Start brauchst Du nicht viel – nur ein Notizbuch und einen Stift. Es geht im Grunde darum, alles was Dich beschäftigt – Ideen, Aufgaben, Projekte und Termine – in diesem Notizbuch festzuhalten.

Ich empfehle vor dem ersten Strich in Deinem neuen Notizbuch erst einmal auf einen Zettel zu schreiben, was Du eigentlich notieren möchtest und welche Themenbereiche Du hast. Danach richtet sich dann, welche Layouts Du brauchst.

Bei intensiver und konsequenter Nutzung kann ein absolut individueller Planner entstehen, der nur für Deine ganz persönlichen Bedürfnisse gestaltet ist.

Die Legende

Für einen guten Bullet Journal Start ist die Legende unverzichtbar.

Mit Hilfe dieser kleinen Zeichen kannst Du auf einen Blick sehen, was Du zu tun hast. Diese Zeichenlegende sollte als erste Seite ganz vorn in Deinem Notizbuch eingetragen werden, damit Du jederzeit nachschauen kannst. Diese Legende ist nur ein Vorschlag, selbstverständlich kannst Du sie nach Deinen Vorlieben ändern und erweitern.

Die Legende ist der Schlüssel zum Erfolg Deines Bullet Journals.

Die Jahresübersicht – der Blick in die Zukunft

Für die Jahresübersicht teilst Du zwei Doppelseiten in je 6 gleich große Felder.
Auf der ersten Doppelseite schreibst Du die Monate Januar bis Juni in die Felder und auf der zweiten Doppelseite trägst Du die Monate Juli bis Dezember ein.

Für eine platzsparende Variante kannst Du auch alle 12 Monate auf einer Doppelseite platzieren. Dazu unterteilst Du die linke Seite in 6 Felder und die rechte Seite ebenso.

Dort trägst Du Feiertage, Termine, Geburtstage, Urlaub und andere Termine ein, die Du schon jetzt kennst. So ergibt sich ein sehr guter Jahresüberblick und Du erkennst, wie Deine Auslastung aussieht.
Ich trage auch Projekte ein, an denen ich in einem bestimmten Monat arbeiten möchte.

In der Jahresübersicht hast Du alle bevorstehenden Termin im Blick und erkennst so recht schnell, wann Du noch verfügbar bist.

Bullet Journal - Jahresübersicht
Bullet Journal - Jahresübersicht

Listen und Sammlungen

Ein wichtiger Bestandteil des Bullet Journals sind Listen und Sammlungen. Du kannst alles, was sich unter einem Oberbegriff zusammenfassen lässt, in einer Liste erfassen.

  • Ziele
  • ToDos
  • Geburtstage
  • Websites
  • Blog Styles / Corporate Design Angaben (Farben, Fonts, Größen)
  • Kundenliste mit Nummern
  • Rechnungsnummern

Ich schreibe alles, was mir einfällt in mein Bullet Journal, seien es Ideen, Aufgaben, Termine oder Notizen – alles kommt ins dieses Buch – damit ist es raus aus meinem Kopf. Wenn ich Abends meine Notizen durchgehe, kann ich z.B. Aufgaben einem bestimmten Tag zuordnen. Auf die Art geht bei mir nichts mehr verloren. Alles ist an einem Ort und das ist für mich sehr wohltuend und entspannend.

Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis macht Dein Notizbuch erst so richtig flexibel. Wenn Du zum Beispiel eine Seite mit den Rechnungsnummern Deiner Kunden geführt hast und sie nun voll ist, blätterst Du einfach zu nächsten freien Seite und schreibst dort weiter.
Die entsprechenden Seite trägst Du im Inhaltsverzeichnis ein und findest so jederzeit alle Teile Deiner Listen wieder. Ich finde diesen Aspekt sehr entscheidend. Bevor ich dieses System kennen- und lieben gelernt habe, dachte ich, ich müsste bestimmte Seiten reservieren. Das ist im Bullet Journal nicht nötig.

Die Monatsübersicht

Mit der Monatsübersicht fängt die tatsächliche Planung an.
Die Kalenderansicht eines Monats bietet den Überblick über alle festen Termine, die Du aus der Jahresübersicht übertragen hast. Wenn Du noch weitere Termine hast, kannst Du sie natürlich jederzeit in beiden Übersichten ergänzen.

Die Tagesansicht oder Wochenansicht

In der Tagesansicht werden Termine und Aufgaben untereinander geschrieben und vor Zeilenbeginn mit einem Zeichen aus der Legende versehen und gekennzeichnet. Einfache Aufgaben erhalten beispielsweise einen kleinen Punkt.

Für die Umsetzung gibt es sehr viele Möglichkeiten. Bevor wir aber in die Gestaltung Deines Layouts gehen, solltest Du kurz überlegen, ob Du gern die ganze Woche im Überblick siehst oder ob Du nur den aktuellen Tag sehen möchtest – danach richtet sich Dein Layout.

Für ein Wochen-Layout wird eine Doppelseite für die 7 Tage der Woche unterteilt. In die Spalten trägst Du alle Termine und Aufgaben ein.

Alternativ kannst Du die Woche auch so aufteilen, wie in der Grafik zu sehen. Ich mag diese Layout besonders gern, weil ich alles, was in der aktuellen Woche ansteht, auf einen Blick sehe. Und noch einmal, weil es für mich das stärkste Argument für dieses System ist: Es passt sich Dir und Deinen Bedürfnissen an.

Farbcodierung

Für einzelne Bereiche in meinem Leben benutze ich verschiedene Farben, so erkenne ich noch leichter, um welche Art Aufgabe oder Termin es sich handelt.

Für ein Tages-Layout schreibst Du wie oben beschrieben, Deine Termine und Aufgaben untereinander und Abends schreibst Du alle Termine und Aufgaben für den nächsten Tag direkt unter den heutigen Tag. Der Vorteil ist, dass Du unbegrenzten Platz hast für Informationen und Notizen. Erst wenn der Tag vollendet ist, beginnt der Eintrag für den nächsten Tag. Das ist die einfach Form. Und für den Anfang ist sie auch vollkommen ausreichend. Du bekommst nach und nach heraus, was Du gern alles festhalten möchtet.

Das ist mein Tageslayout.

Ich brauche für jeden Tag eine ganze Seite für alle Informationen, die ich mir notieren möchte. Sehr wichtig und wirkungsvoll empfinde ich das tägliche Schreiben meiner 3 wichtigsten Ziele (oben rechts im Layout). Das wirkt wie eine tägliche Affirmation und erinnert mich, auf Kurs zu bleiben.

Ein Planner, der sich meinen Bedürfnissen anpasst

Da ich immer unzufrieden war mit den Kalendern und Plannern, die es zu kaufen gibt, suche ich seit Jahren nach der Planungsmethode, die zu mir passt und die sich meinen Bedürfnissen anpasst und nicht umgekehrt.

Letztlich habe ich sehr viel ausprobiert, Erfahrungen und Erkenntnisse über die Selbstorganisation als Freelancer gesammelt.
Daraus habe ich den FREELANCE PLANNER entwickelt – ein individuelles Planungs- und Organisationssystem speziell für die Bedürfnisse von Freiberuflern.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, das System zu probieren, dann lade Dir hier die Quick-Start-Anleitung herunter, mit deren Unterstützung Du noch heute anfangen kannst, Dich auf Erfolg zu programmieren.

Um Dir schon einmal zu zeigen, was der Freelance Planner ist und wie er Dein Leben verändern kann, habe ich eine Quick-Start-Anleitung für Dich geschrieben, die ich Dir sofort schicke. Klick nur auf den Button und dann starten wir in ein gigantisches neues Jahr!

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Das ist mein Tageslayout im ATOMA-Ringbuch mit dotted Paper*. Mit dieser Art der Planung schaffe ich meistens das, was ich mir vorgenommen habe.

Ich hoffe dieser kleine Überblick über den Bullet Journal Start hilft Dir mit diesem System zu beginnen und dem Ganzen eine Chance zu geben. Du wirst sehen, es lohnt sich und Deine Produktivität wird sich steigern, Deine Zettelwirtschaft hat ein Ende und Du wirst endlich das beruhigende Gefühl haben, organisiert zu sein.

Wie planst Du Deine Zeit? Hast Du ein spezielles System? Wann planst Du Deine Aufgaben, gibt es dafür einen bestimmten Rhythmus oder eine Routine? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Ganz liebe Grüße,

* Die Seite enthält Empfehlungslinks - mehr Infos dazu.

Mein Name ist Karen Unfug, ich bin seit 20 Jahren freiberuflich als Designer, Konzepter und IA/UX Expert tätig.

Ich zeige Dir als Unternehmer, wie Du mit einer klaren Positionierung und einem einzigartigen Erscheinungsbild – vom Branding bis zur Website, die Kunden erreichst, mit denen Du gerne zusammenarbeitest und so mit Leichtigkeit Deine Umsätze steigerst.

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