10 Tipps für das Arbeiten von zuhause

Das Arbeiten von zuhause kann eine große Herausforderung sein. 
Zu viele Möglichkeiten der Ablenkung lauern dort, wo Du Arbeit und Freizeit verbringst. Netflix und Facebook sind nur einen Fingertip entfernt. Oder plötzlich ist die Hausarbeit viel interessanter, als das aktuelle Kundenprojekt oder der Blog Post der eigentlich heute noch raus muss. Wenn Du zuhause arbeitest ist es mit einfacher Planung meist nicht getan.

Puh, wie schafft man es, zu Hause wirklich seine Arbeit durchzuziehen? 

So schwer ist es gar nicht. Für Dich habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die Dir helfen werden, auch zuhause produktiv zu arbeiten.

Natürlich steht und fällt echte Produktivität mit der richtigen Planung. Und wie ich in dem Artikel Den Tag planen - aber richtig! geschrieben habe, ist es für optimale Produktivität unerlässlich den Tag schon am Abend vorher zu planen.

 

Wende die folgenden 10 Tipps an und Deine Arbeit von zuhause wird produktiver!

 

1 | Entwickle Routine für das Arbeiten von zuhause

Überlege Dir Routinen oder Rituale für den Tag. Stehe immer zur gleichen Zeit auf, tue dann die gleichen Dinge in einer festen Reihenfolge. Das mag jetzt langweilig klingen, aber wenn Du Dich erst einmal daran gewöhnt hast, wirst Du nicht mehr darüber nachdenken, sondern Dich nur noch gut fühlen und Deine Aufgaben auch schaffen. 
Integriere in Deine morgendliche Routine auch ein Workout, eine kurze Meditation oder Suggestion. Denke an regelmäßige gesunde und leichte Malzeiten und geh’ - zumindest an Wochentagen - immer zu gleichen Zeit ins Bett.

 

2 | Anziehen

Im Schlafkostüm kann ich kein Telefonat führen. Es geht einfach nicht, ich bin dann nicht in Form, mir fehlt die nötige Ernsthaftigkeit. Also morgens nach dem Duschen und Zähneputzen unbedingt so kleiden, dass Du auf die Straße gehen könntest und spontan zu einem Meeting gehen kannst und nicht noch eine Stunde Vorlauf brauchst, weil Du noch nicht gesellschaftsfähig bist.
Es geht dabei auch um den Respekt, den Du Dir und Deiner Arbeit entgegen bringst. Du und Deine Arbeit sind es absolut wert, dass Du umwerfend aussiehst. Auch wenn Du heute keine Termine hast, glaube mir, Du fühlst Dich besser. Ich trage im Home Office sogar oft einen Blazer zu T-Shirt und Jeans. Das sieht beim Arbeiten von zuhause immer und in jeder Situation gut aus.

 

3 | Lege fest, wann Du arbeitest

Ich hatte einmal einen Auftraggeber, der fand es ungewöhnlich (und inakzeptabel), dass ich als Freiberufler feste Büro-Zeiten hatte. Ich hatte einen genau durchgeplanten Arbeitstag und natürlich auch Feierabend. Von Freiberuflern wird extreme zeitliche Flexibilität erwartet. Na klar, beim Arbeiten von zuhause sitzt Du ja auch permanent direkt neben Deinem Arbeitsgerät, also kannst Du auch was tun. 

Kann das gesund sein? Immer mit Handy und Laptop unterwegs? Zusammenzucken, wenn das Telefon klingelt? Ich habe das genauso erlebt. Da leidet einfach alles! Also tu’ Dir das nicht an. Überlege genau von wann bis wann Du arbeitest und erreichbar bist. Und bedenke, nach 8 Stunden passieren keine großartigen Sachen mehr. Und wenn tatsächlich ein Auftraggeber die Nase rümpft, dann ist er unter Umständen nicht der richtige für Dich. Jeder  - auch ein Freiberufler - hat das Recht auf Freizeit und Privatleben. Du bist auf keinen Fall der Sklave Deines Kunden. Und wenn Du ausgeruht bist, kann es morgen wieder frisch ans Werk gehen.

10 Tipps für das Arbeiten von zuhause

 

4 | Schalte alles ab

Das ist der wahrscheinlich wichtigste Tipp, den ich für Dich habe: Vermeide Störungen aller Art beim Arbeiten zuhause! Schalte alle Alarme,  Signal- und Erinnerungstöne ab. Auch die Einblendungen am Bildschirm, die Dir anzeigen, dass Du eine neue E-Mail bekommen hast. Und weil wir schon dabei sind, schalte auch Dein E-Mail-Programm aus. Selbst das Telefon kannst Du während der Arbeit auf lautlos stellen und später zurückrufen, wenn Du wieder aufnahmebereit ist. Ich habe diesen Tipp vor ein paar Jahren in dem Buch [„Die 4 Stunden Woche“] von Tim Ferris gelesen und sofort angewendet. Ohne diese ständigen Störungen konnte ich seit dem viel konzentrierter arbeiten und meine Produktivität enorm steigern. Probier’ es aus, Du wirst erstaunt sein!

 

5 | Räum’ alles weg

Räume alles weg, was Dich beim Arbeiten von zuhause ablenken könnte. Insbesondere Deinen Arbeitsplatz solltest Du absolut ordentlich halten. Dazu habe ich den Artikel Schreibtisch leer. So einfach gehts geschrieben. Alle Zettel, die Du herumliegen hast, überträgst Du in Deinen Kalender, eine Notiz-App oder viel besser in ein Bullet Journal. Lies hier zu den Artikel Bullet Journal - viel mehr als ein simples Notizbuch.

 

6 | Mach’ Musik an für produktives Arbeiten von zuhause

Ich bin im entspannten Arbeits-Modus wenn ich Lounge FM höre. Ohne aufgedrehtes Moderatoren-Gequassel kann ich meinen eigenen Gedanken zuhören und mich konzentrieren.

Jeder ist anders drauf und es kommt sicher auch auf die Arbeit an, die Du zu tun hast, welche Geräusch-Quelle am besten passt. 

Mit dem App Coffitivity kannst Du Dir zum Beispiel die Geräuschkulisse Deines Lieblings-Kaffeeladens ins Wohnzimmer holen. Es soll wohl dazu führen, dass man kreativer ist und sich besser konzentrieren kann. Du hast es schon ausprobiert? Dann erzähle mir weiter unten im Kommentar von Deiner Erfahrung!

Bei Napster gibt es Playlists passend zur Arbeit - Du kannst Dir aber auch Deine eigene Lieblings-Arbeits-Musik zusammenstellen.

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7 | Beweg’ Dich

Wenn Du konzentriert an Deiner Arbeit sitzt, kann es gut sein, dass Du die Zeit vergisst. Ich empfinde diesen Zustand - diesen Flow - als hervorragenden unglaublich produktiven Zustand. Trotzdem ist es wichtig sich zu bewegen. Mach’ Mittags einfach einen kleinen Spaziergang oder verabrede Dich zum Mittagessen. Oder Du startest schon morgens mit einem kleinen Sportprogramm - 20 oder 30 Minuten sind völlig ausreichend.

 

8 | Mach’ Pausen

Pausen sind wichtig. Plane Deine Pausen ein. Meine erste Pause mache ich zur Mittagszeit zwischen 12 und 13 Uhr. Dann ist auch meine Energie etwas down. Manchmal - und das sage ich jetzt nur leise, hinter vorgehaltener Hand - mache ich auch ein kleines Mittagsschläfchen. Mit einer Meditation auf den Ohren schlummere ich schnell tief und fest weg und bin schon nach sehr kurzer Zeit wieder fit und bereit für die Aufgaben am Nachmittag. Wichtig, egal, wie Du Deine Pause verbringst, entferne Dich von Deinem Computer und lass’ Deine Gedanken frei.

 

9 | Trink' Wasser

Ausreichend Wasser ist wichtig für Deinen Körper und Deinen Geist. Du ermüdest nicht so schnell, wenn Du für ausreichend Bewässerung sorgst.
Beim konzentrieren Arbeiten passiert es ganz schnell, dass Du selbst das Trinken vergisst. Stelle Dir ein Gefäss mit einem Liter Wasser auf Deinen Schreibtisch. Fülle mindestens einmal nach und versuche 2-3 Liter Wasser am Tag zu trinken. Und nein, Kaffee zählt nicht mit!

 

10 | Bleib’ in Kontakt

Gerade wenn Du zuhause arbeitest, kann es manchmal sehr einsam werden. Du brauchst Austausch, Inspiration und Motivation? Such’ Dir einen lieben Mitmenschen, mit dem Du Dich einmal pro Woche zum Kaffee oder zum Skype-Call verabredest. Ich habe zwei Freundinnen, mit denen ich das regelmäßig mache und hinterher haben wir wieder klarer vor Augen, wohin wir wollen, sind energiegeladen und hochmotiviert. Auch hilft es mit diesen Leuten Termine zu verabreden, zu denen Du Deine Aufgaben erledigt haben willst. Solche öffentlichen Kommitments motivieren sehr. Du willst Dich ja schliesslich nicht blamieren also gibst Du Gas und kannst bei nächsten Meeting stolz von Deinen Erfolgen berichten!

 

Welche Methoden hast Du, um beim Arbeiten von zuhause produktiv zu bleiben? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!