Monat: April 2016

Schreibtisch leer. So einfach gehts.

Schau‘ Dich mal um, ist Dein Schreibtisch leer? Wahrscheinlich nicht, sonst hättest Du diesen Artikel nicht angeklickt!

Während der Arbeit füllt sich der Schreibtisch zunehmend mit Papier, unbearbeiteter Post, gelben Zetteln, Stiften und anderem Kleinkram. Leider stört mich das sehr bei der Konzentration auf mein aktuelles Thema. Alles, was herumliegt, hat das Potenzial abzulenken.
Also räum‘ jetzt auf und schaffe Dir den Arbeitsplatz, der Dich unterstützt, produktiv zu sein.
Der leere Schreibtisch ist wichtig für den Erfolg Deiner Arbeit.

So wird Dein Schreibtisch leer – in 6 Schritten.

Alles vom Schreibtisch entfernen, was nicht gebraucht wird, so dass nur der Computer, Mouse und Tastatur zu sehen sind.
Alle Dinge, wie Stifte, Tacker und Post-its® finden für den schnellen Zugriff in der obersten Schublade platz.
Projektakten, an denen zur Zeit gearbeitet wird, liegen in der zweiten Schublade. Nur die Akte, die im Moment bearbeitet wird, kann auf den Tisch gelegt werden. Nach Fertigstellung wird die Akte wieder an ihren Archiv-Platz zurück gestellt.
Alle Papiere, die sich ansammeln, werden gesichtet, dann eingeordnet oder sofort weggeworfen.
Notizen und Ideen werden nicht auf Zettel geschrieben, sondern in ein Notizbuch.
Damit der Arbeitsplatz jeden Tag so aussieht, wird immer alles sofort wieder an seinen Platz zurückgelegt.
Randnotiz: Punkt 3 fällt bei mir weg, da ich nahezu papierlos arbeite.

Wenn Du diese Punkte beherzigst, bleibt Dein Schreibtisch leer. Für immer.

Lektüre für den leeren Schreibtisch

Für die weitere Vertiefung des Themas empfehle ich die folgende Lektüre. Marie Kondo beispielsweise beschäftigt sich schon seit Ihrer Kindheit mit dem Aufräumen und Reduzieren. Ihre erprobten Methoden – und die der anderen Autoren – haben mich motiviert, diesem Weg zu gehen.

Blogs

www.minimalismus-leben.de
www.schlichtheit.com
www.becomingminimalist.com

Bücher

Für immer aufgeräumt. Zwanzig Prozent mehr Effizienz im Büro** von Jürgen Kurz

Für immer aufgeräumt – auch digital: So meistern Sie E-Mail-Flut und Datenchaos* von Jürgen Kurz

„Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags*“ von Karen Kingsten

„Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert*“ von Marie Kondo

„The Joy of Less, A Minimalist Living Guide: How to Declutter, Organize, and Simplify Your Life*“ von Francine Jay

Natürlich empfehle ich die Bücher umweltschonend und minimalistisch als eBooks zu lesen.

Wie sieht Deine Arbeitsumgebung aus? Magst Du das kreative Chaos oder eher den leeren Schreibtisch? Räumst Du jeden Abend Deinen Tisch auf oder nur, wenn Du nichts mehr findest? Ich bin gespannt auf Deine kleine Geschichte hier in den Kommentaren.

*Dieser Artikel enthält Empfehlungslinks

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Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

Endlich Ziele erreichen

Du willst endlich Deine Ziele erreichen? Dann solltest Du wissen, dass die Qualität der Zielsetzung die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung deutlich beeinflusst. Das heisst, wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein, sie muss zu Dir passen und Dich wirklich...

So startest Du in einen erfolgreichen Tag

Beginnt ein Tag ohne Plan, Ziel und gute Laune kannst Du eigentlich auch im Bett bleiben. Denn es wird heute sowieso nichts werden. Ab und zu ist das sicher ok, aber wenn Du etwas vor hast, eine Vision von Deinem Leben hast, wird es Zeit den Tag erfolgreich zu starten.

Also, los gehts!

1 | Steh auf

Nach mindestens 7 Stunden Schlaf – ich brauche unbedingt 8 – stehst Du frisch und schwungvoll auf. Ausreichend Schlaf ist so wichtig wie Essen und Wasser trinken.
Viele von uns machen die Nacht zum Tag. Wir arbeiten entweder ewig – und wir wissen, es wird nicht besser je später es wird. Oder wir schauen Netflix oder TV – meistens sinnlos, weil wir morgens schon nicht mehr wissen, was wir abends noch unbedingt schauen mussten. Nach einer zu kurzen Nacht wachst du zerknautscht, vielleicht sogar übellaunig auf und pumpst den ganzen Tag Koffein durch deinen Körper um nicht im Stehen einzuschlafen.
Überlege, wann Du ins Bett gehen musst, damit Du auf 8 Stunden Schlaf kommst. Für mich heisst das 22 Uhr Licht aus.

2 | Plane Deinen Tag

Besonders gut schläft es sich, wenn Du Deinen Tag schon am Abend vorher planst. Schaue Dir in deinem Kalender die Termine und ToDos an. Überlege, welche die 3 wichtigsten Aufgaben des kommenden Tages sind und plane entsprechend Zeit dafür ein.

3 | Lesen

Statt sich morgens aus dem Radio – oder noch schlimmer aus dem TV – mit den schlechten Nachrichten aus der ganzen Welt bombardieren zu lassen, lies ein inspirierendes oder motivierendes Buch. So behältst Du Deine positive Stimmung, tankst Energie für die großen Aufgaben des Tages.

Meine Buch-Auswahl
„Mach es einfach“ von Ilja Grzeskowitz
„Flight Plan“ von Brain Tracy
„Keine Ausreden“ von Brain Tracy
„Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferris

4 | Programmiere Dich

Einstellung ist alles. Schreibe Dir motivierende Sätze auf, mit denen Du Dich jeden Tag selbst anfeuern kannst. Formuliere Deine Ziele so, als wenn Du sie schon erreicht hättest. Schließe Deine Augen und spüre sie mit allen Sinnen. So genannte Suggestionen wirken im Unterbewusstsein und haben die Kraft Dich und Deine Haltung zu beeinflussen. Sprich Deine Suggestion jeden Tag und wirst es merken.

5 | Sag Danke

Viel, was so den ganzen Tag geschieht, gilt als selbstverständlich. Wir huschen aneinander vorbei und bemerken oft gar nicht, was andere liebe Menschen um uns herum für uns tun. Lenke Deine Aufmerksamkeit auch auf die kleinen Dinge und sage Danke – per E-Mail oder mit einem Lächeln.

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6 | Beweg’ Dich

Ja, wir sitzen den ganzen Tag vor dem Laptop und machen all unsere wichtigen Dinge. Aber vor die Tür gehen wir nur, wenn der Kühlschrank leer oder der Mülleimer voll ist.
Wie wärs mit einem kleinen Spaziergang? Mittags in der Sonne durch den Park? Vogelgezwitscher, Blumen, Kinderwagen und Omis, die die Vögel füttern. Der Wind pustet Dir wieder frische Lust ins Hirn und so kannst viel besser in den Nachmittag starten.

Für etwas mehr Action beweg doch Dein Hinterteil mal wieder ins Gym – oder wie wir früher sagten – ins Fitness-Studio. Das erste und das zweite Mal ist hart und dann wird es zur Gewohnheit und ist ein wirklich wichtiger Ausgleich zur angestrengten Sitzhaltung vor dem Laptop.

7 | Dusch’ kalt

Ja kalt. Muss ja nicht gleich der ganze Body sein, der Morgens schockgefrostet wird. Fang’ mit Armen und Beinen an und steigere Dich langsam. Danach bist Du garantiert nicht mehr müde, sondern knallwach! Und Dein Kreislauf ist augenblicklich auf Betriebstemperatur.

8 | Benutze positive Worte

Unsere Sprache ist negativ geprägt. Es werden verneinende Worte wie zum Beispiel „kein“, „nicht“ oder „nie“ verwendet. Wie bei „das sieht nicht schlecht aus“ zum Beispiel. Stattdessen sagst Du „das sieht gut aus“. Oder statt „vergiss’ nicht heute Abend anzurufen“ sagst Du nun „denk‘ daran heute Abend anzurufen“. Eigentlich recht simpel mit einer großen Auswirkung auf Deine Stimmung und Haltung – auch für Deinen Gesprächspartner.
Für mich ist das Glas immer mindestens halb voll und deshalb vermeide ich es meine Formulierungen negativ zu prägen, immer gelingt mir das auch nicht. Aber auch diese kleine Änderung ist eine Botschaft an Dein Unterbewusstsein, Dich und Dein Umfeld positiv zu sehen.

Was machst Du, um in einen erfolgreichen Tag zu starten?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Karen

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

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Das 3-Konten-Modell für Freelancer

Vom 3-Konten-Modell für Freelancer wusste ich nichts.

Als ich mich vor über 16 Jahren für den freiberuflichen Weg entschieden habe, hatte ich von nichts Ahnung. Fachlich natürlich, aber was man als Freelancer sonst noch wissen muss — nichts.
Ich wusste nur, ich mach’ das jetzt und ich schaffe das. Motivation ist alles. Haha. Die ersten Aufträge hatte ich auch bald in der Tasche und freute mich nach Fertigstellung und Bezahlung über mein erstes selbstständig verdientes Geld. Das war verdammt cool! Ich war echt in Feier-Laune!

Ich bekam weitere Aufträge, das Geld kam relativ regelmäßig, also ließ ich es mir gut gehen – sehr gut!

Wie gesagt, ich hatte keine Ahnung.

 

Damals kam nach über einem Jahr Selbstständigkeit das böse Erwachen. Ich sollte Vorsteuer und Einkommenssteuer zahlen. Puh, ehm … wie jetzt?

Zuvor hatte ich meine Belege immer ordentlich abgeheftet ins Steuerbüro gegeben – zur Buchführung – soviel wusste ich. Aber ich wusste sonst nichts von Steuern, ich hatte mich nicht informiert. Und ich hatte nichts zurückgelegt. Aber das Finanzamt ist unerbittlich und will das Geld immer sofort. Also musste ich es mir borgen. So blöd und peinlich!

Damals hab ich mir eine blutige Nase geholt, aber seitdem weiss ich auch, dass ich diese Schreck-Sekunde, wenn der Brief vom Finanzamt in der Post ist, nie mehr haben werde.

Ich überlegte mir ein System, wie ich es vermeide, je wieder ohne Rücklagen dazustehen.

Dieses System – Das 3-Konten-Modell – stelle ich Dir jetzt vor.

3-Konten-Modell für Freelancer

Das Geschäftskonto

Du hast sicher ein Geschäftskonto. Falls nicht, lege unbedingt eines an. Es ist absolut ratsam, die privaten Ausgaben von den geschäftlichen zu trennen und es erleichtert die Buchführung und den Überblick über alle geschäftlichen Vorgänge.

Wenn ein Auftraggeber eine Rechnung bezahlt, geht dieser Betrag auf Dein Geschäftskonto. Nach dem Zahlungseingang verteilst Du das Geld auf weitere Konten.

 

Das Vorsteuer-Konto

Die eingenommene Mehrwertsteuer überweist du auf Dein Vorsteuer-Konto. Dort werden ausschließlich die Mehrwertsteuer-Beträge gesammelt. Das Finanzamt verlangt die Zahlung der Vorsteuer entweder monatlich, quartalsweise oder jährlich. Das hängt von Deinem Umsatz ab. Dein Steuerberater kann Dich bei der Beantragung der gewünschten Zahlungsweise unterstützen.
Auf jeden Fall bist Du bestens vor Überraschungen geschützt, weil das Geld dort einfach auf die Zahlung wartet.

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Das Rücklagen-Konto

Einmal im Jahr ist die Zahlung der Einkommenssteuer für das Vorjahr fällig. Diesen Betrag solltest Du auch beiseite gelegt haben. Dein Steuerberater kann eine ungefähre Schätzung abgeben, wie hoch dieser Beitrag sein wird. Für diesen Fall empfehle ich einen Prozentsatz – beispielsweise 30% – vom Netto-Rechnungsbetrag auf dieses Konto zu überweisen.

 

Deine Geschäftsausgaben

Auf Deinem Geschäftskonto sind jetzt noch 51% vom ursprünglichen Rechnungsbetrag. Das könntest Du Dir jetzt entnehmen. Doch Vorsicht, Du hast ja auch noch geschäftliche Ausgaben. Büromiete, Telefon, Provider, Versicherungen und der Steuerberater muss auch noch bezahlt werden. Gehe Deine letzten Kontoauszüge durch und schreibe alle Ausgaben zusammen. Diesen Betrag (plus etwas Puffer für eventuelle Neuanschaffungen) solltest Du immer auf Deinem Geschäftskonto belassen.

 

Wie viel Geld kannst Du Dir privat entnehmen?

Du rechnest den absoluten Betrag der übrigen 51% des Rechnungsbetrags aus und ziehst den Betrag Deiner monatlichen geschäftlichen Fixkosten ab: Und schon weisst Du was Du jetzt verjubeln kannst! Hmm, nicht berauschend? Stimmt.

Statt Champagner gibt es heute nur Tee.

 

Beispiel: Aufteilung der Einnahmen bei einem Zahlungseingang von 2000 EUR zzgl. MwSt.

Extra-Tipp

Für noch weniger Überraschungen vereinbare mit deinem Steuerberater die quartalsweise Buchführung und lass’ Dir von ihm erklären, was Du im nächsten Quartal besser machen könntest.

Ich hoffe, dass das 3-Konten-Modell Ordnung und Ruhe in deine Finanzen bringt.

Bis nächste Woche, 

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

Endlich Ziele erreichen

Du willst endlich Deine Ziele erreichen? Dann solltest Du wissen, dass die Qualität der Zielsetzung die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung deutlich beeinflusst. Das heisst, wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein, sie muss zu Dir passen und Dich wirklich...

Die 13 Vorteile der Selbstständigkeit

Es ist ein großer Schritt, sich für die Selbstständigkeit zu entscheiden. Du entscheidest Dich gegen ein regelmäßiges Einkommen, gegen Absicherung, gegen 25 Tage Jahresurlaub. Trotzdem entscheiden sich jedes Jahr mehr Angestellte für den Weg in die Selbstständigkeit. Hier kommen 13 Fakten, die die Selbstständigkeit so attraktiv machen.

1 | Du kannst arbeiten, wann du willst

Man denkt, als Freelancer wird erst einmal ausgeschlafen, dann trifft man sich im Szene-Café zum ausgiebigen Frühstück und sitzt dann mit dem MacBook und dem Latte Macchiato im Work Space. Kann sein.

Ich kenne niemanden, der so seinen Tag verbringt und dabei auch noch erfolgreich ist und Unmengen von Geld nach Hause trägt.

Sicher haben wir die Freiheit, selbst zu entscheiden, wann wir arbeiten. Das ist keine schwere Entscheidung, denn als Freiberufler liebst Du das, was Du tust und machst es deshalb gern. Manchmal auch am Wochenende – mit dem Laptop im Bett.

Du entscheidest, wann für Dich die beste Zeit ist. An einer Zeitplanung und Routine kommen aber die meisten nicht vorbei.

2 | Du kannst arbeiten, soviel Du willst

Es ist ein großer Unterschied zwischen „Müssen“ und „Wollen“. Wenn Dir gesagt wird „Du muss das heute noch bis 20 Uhr für den Kunden fertigmachen“, dann ist das Stress.
Wenn Du aber sagst „Hey, ich mach‘ das heute noch fertig“, dann kannst Du stolz sein, das Projekt abgeschlossen zu haben. Das ist die lustvolle Herangehensweise an Deine Aufgaben. Dann kannst Du Deine Ergebnisse präsentieren und die Rechnung stellen – das Schönste an der Selbstständigkeit – und auch eine wunderbare Motivation, Aufträge zielorientiert zu erfüllen.

3 | Du kannst arbeiten, wo Du willst

Der bereits erwähnte Latte-trinkende Berufsjugendliche mit MacBook im Café sitzend ist nicht nur Klischee – er ist Realität. Jeder braucht für seine Produktivität und Konzentration ein anderes Umfeld. Auch ist die Einsamkeit als Freelancer für viele ein Grund, in Cafés oder Work Spaces zu gehen. Ich persönlich brauche absolute Ruhe beim Arbeiten.

Das wirklich Tolle ist, dass Du Dir aussuchen kannst, wo Du am besten arbeiten kannst. Es kann auch im Park oder in der U-Bahn sein. Probier’ es aus!

Ich habe für spontane Arbeitsanfälle und Ideen immer mein iPad dabei, damit ich sofort tätig werden kann und mir nichts verloren geht.

4 | Du kannst behalten, was Du verdienst

Nein, nicht alles. Du musst Steuern zahlen. Dieses Geld solltest Du auch unbedingt von Deinem Geld trennen, denn es ist nicht Deins. Aber der Rest – abzüglich aller Kosten – ist tatsächlich Dein Geld. Je mehr Du arbeitest, desto mehr Geld bleibt für Dich.

Lies’ dazu den Artikel: „Das 3-Konten-Modell für Freelancer.“

5 | Du hast immer genug Aufträge

Als Freelancer musst Du Dich nicht allein darum kümmern, Aufträge zu bekommen. Das übernehmen Headhunter-Agenturen für Dich. Du lässt Dich in ihre Datenbank aufnehmen und wenn ein Auftrag passend zu Deinen Skills angeboten wird, klingelt Dein Telefon.

Wenn Du ein paar Freunde hast, die auch freiberuflich arbeiten, dann schließt Euch zu einem Netzwerk zusammen. Erstellt eine gemeinsame Website. So könnt Ihr Firmen und Auftraggebern gegenüber mit mehr Skills und Men Power auftreten und so sicher manchen Auftrag bekommen, den Du allein nicht bekommen hättest.

6 | Du kannst Deine Aufgaben automatisieren

Als Freiberufler meint man immer, man müsste alles allein machen, weil man es eben nur selbst so gut kann, wie man es braucht. Den Gedanken musst Du ganz schnell vergessen. Es ist extrem wichtig, die unwichtigen Aufgaben und diese, die nicht zu 100% in Deine Spezialisierung passen, abzugeben.

Lies’ dazu den Artikel: „10 Aufgaben, die Du nie mehr machen musst.“

Des Weiteren ist es ratsam, einen wiederkehrenden Workflow zu entwickeln, mit dem Du die Aufgaben eines Auftrags im Blick behältst. So kannst Du deinen Auftraggebern eine gleichbleibend hohe Qualität bieten. Für Dich reduziert sich nach und nach der Aufwand durch Routine und Wiederverwendung von Templates.

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7 | Du liebst Deine Arbeit

Du hast Dich für den selbstständigen Weg entscheiden, weil Du Deinen Tag mit einer Tätigkeit verbringen möchtest, die Du gern machst. Und wenn man es genau betrachtet, kann man es noch Arbeit nennen, wenn Du es gern tust? Ist es dann nicht eher ein Vergnügen?

8 | Du entscheidest

Du hast die Freiheit, alle Aspekte Deines Business zu gestalten und zu bestimmen. Nur Du allein entscheidest, wie Du Dein Business führst. Du bist der Boss!

9 | Du bist für Deinen Erfolg verantwortlich

Die Schuld auf jemand anderen schieben geht nicht. Du hast es in der Hand, ob Du mit Deinem Business Erfolg hast oder nicht. Verzweifle nicht, wenn es nicht beim ersten Versuch klappt. Verändere, passe an, steh‘ immer wieder auf!

Und das Wichtigste: Gib niemals auf!

10 | Du lernst ständig dazu

Das ist der Aspekt der Selbstständigkeit, den ich selbst am meisten mag. Bei jedem neuen Projekt lernst Du etwas dazu, über das Geschäft deines Auftraggebers, dessen Kunden, über Dich selbst. Und Du eignest Dir neues Fachwissen an, Du liest Fachbücher, Fach-Magazine und besuchst Kurse, Seminare und Konferenzen. Auf diese Weise wirst Du in deiner Nische zum absoluten Spezialisten.

11 | Du bist Deine Marke

„Personal Branding“ ist der Fachbegriff und meint, dass nicht das Business die Marke trägt, sondern dass Du sie verkörperst und ausfüllst. Du bist einzigartig mit dem, was Du zu bieten hast, mit Deinen Fähigkeiten und Erfahrungen. Du bist unverwechselbar, Du bist Deine Marke.

12 | Du definierst Deine Vision und Dein Ziel

Ohne eine Vorstellung, wohin Du mit Deinem Business willst, wird es nicht vorwärts gehen. Stelle Dir vor, wo Du in 5, 10 oder 20 Jahren sein willst und wie sich Dein Business in dieser Zeit entwickelt – wie Du Dich entwickelst. Schreibe Deine Vision und Dein Ziel nieder und schaue beides so oft wie möglich an, visualisiere Deine Vision und Dein Ziel und es wird real.

13 | Jeder Tag ist ein Abenteuer

Es passieren manchmal unvorhergesehene Dinge, Dinge die Dich überraschen oder auch erschrecken – oft bieten sie aber auch eine Chance. Sei offen für alles, was auf Dich zu kommt und nutze Deine Chancen.

Seit fast 16 Jahren bin ich freiberuflich tätig und habe es nie bereut. Natürlich ist es nicht immer leicht, das hat auch keiner gesagt, aber es gibt Menschen, denen entspricht diese Weise zu arbeiten und zu leben eher als im Angestelltenverhältnis jeden Tag für jemand anderen zu arbeiten und Lebenszeit gegen Geld einzutauschen. Ich kann nur sagen, dass es die Mühe lohnt, weil ich jeden Tag weiss, wofür ich meine Arbeit tue: Für mich und meine Familie und ich trage die Verantwortung. Ich hoffe, die 13 Vorteile der Selbständigkeit bringen Dich dazu, über diesen Weg nachzudenken oder mal wieder die schönen Seiten der Selbstständigkeit zu schätzen.

Was ist für Dich das Beste an der Selbstständigkeit? Oder wovor hast Du Angst? Ich freue mich über Deinen Kommentar!

Bis zum nächsten Blog Post,

Mit neuen Habits konsequent zum Ziel.

Habits waren nie mein Ding. Ganz ehrlich, ich war jahrelang sogar stolz darauf, keine Routinen zu haben. Jeder Tag sollte anders sein, immer spontan, bereit für das nächste Abenteuer. Natürlich gab es in meiner Kindheit regelmäßige Abläufe, aber ich hatte nicht das...

Endlich Ziele erreichen

Du willst endlich Deine Ziele erreichen? Dann solltest Du wissen, dass die Qualität der Zielsetzung die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung deutlich beeinflusst. Das heisst, wir müssen möglichst konkret in der Beschreibung sein, sie muss zu Dir passen und Dich wirklich...